BAYER: EinschĂŒchterung von Umweltgruppen vor Gericht

Am DĂŒsseldorfer Landgericht wurde heute die Frage verhandelt, ob der Bund fĂŒr Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) seine Aussage wiederholen darf, zwei von BAYER hergestellte Pestizide seien fĂŒr Bienen gefĂ€hrlich. Das Gericht will am 11. MĂ€rz eine Entscheidung verkĂŒnden. Die Richterin ließ durchblicken, dass die Ansicht des BUND als zulĂ€ssige MeinungsĂ€ußerung gewertet wird, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht.

Die Steuertricks der BAYER AG

Jan Pehrke von der Coordination gegen BAYER-Gefahren abschließend: „Die Konzerne entziehen sich immer weiter ihrer Verantwortung fĂŒr die Allgemeinheit – zu Lasten der arbeitenden Bevölkerung, die ĂŒber steigende Steuern und Abgaben die Zeche zahlen muss. Es ist nicht hinzunehmen, dass BAYER und Co. immer weniger zur Finanzierung des Gemeinwesens beitragen.“

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Oberverwaltungsgericht: CO-Pipeline verfassungswidrig

Polizei, Feuerwehr und medizinische Dienste haben erklĂ€rt, dass sie die Sicherheit der Bevölkerung bei einem Unfall nicht gewĂ€hrleisten können. Auch die betroffenen Kommunen lehnen die CO-Pipeline ab. Das RegierungsprĂ€sidium DĂŒsseldorf musste einrĂ€umen, dass „zu Kohlenmonoxidfernleitungen keine umfĂ€nglichen Erfahrungsberichte existieren, da es sie weltweit kaum gibt“.

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Die FrĂŒhgeschichte von BAYER: Der Rhein als ‚Opferstrecke‘

Die Ausbreitung der Industrie und das rasche Anwachsen der Stadtbevölkerung bewirkten neue und ernsthaftere Umweltprobleme. Die ersten Fabriken riefen bereits Proteste hervor. Sie wirkten vielfach wie Fremdkörper in einer traditionellen, landwirtschaftlich geprĂ€gten Gesellschaft, wurden deshalb als besonders belastend empfunden, da wenig Erfahrung mit den neuen Techniken und Produktionsverfahren vorlagen. Die metallerzeugende und -verarbeitende Industrie z.B. belastete ihre Umgebung mit großen Mengen an Rauch, Asche und Staub.