DIE CHRONIKEN VON KUNDUZ (II): „…und die Nacht fiel auf eine andere Welt“

Teil I – Tiefer Staatsstreich in Berlin Im Sommer 2009 vor der Bundestagswahl, angesichts desaströser Umfragen fĂĽr die Regierungskoalition mit dem RĂĽcken zur Wand, versuchten Regierung, Militär, Geheimdienste und eingeweihte UnterstĂĽtzer aus dem Militärausschuss durch eine geheime „Eskalationsstrategie“ mit Biegen und Brechen den Krieg offiziell durchzusetzen; einen Krieg, der nicht nur einen Militäreinsatz im Ă„uĂźeren, etwa in Afghanistan und Pakistan, sondern auch im Inneren beinhaltete, unter einem Kriegsrecht, welches die zivile Verfassung endgĂĽltig auĂźer Kraft setzen sollte. Einen Verteidigungsfall ohne Verteidigungsfall, einen BĂĽndnisfall ohne BĂĽndnisfall, während sich bereits die Truppen anderer Nato-Staaten aus den Kriegsgebieten Irak und Afghanistan zurĂĽckzogen. Doch das gezielte Bombardement einer Menschenmenge, mit ĂĽber 137 Toten, hatte nicht den erhofften Effekt. Schnell wurden LĂĽgen von Regierung, Militär und Spionagediensten bekannt, u.a. durch Nachforschungen der Isaf/Nato-FĂĽhrung in Afghanistan selbst. Durch die anschlieĂźende Kunduz-Affäre wurde in Deutschland ein tiefer Staatsstreich öffentlich, dessen Aufklärung bis heute durch eingeweihte Akteure in Parlament und Regierung verhindert wird.

Welt Online: kleiner Taliban-Scherz zum 1.April

Das alte WalroĂź der Informationsindustrie bringt heute mal wieder auf seinem Label ein neues Video der „Al-Qaida“ heraus. Handlung: Angriff von „Taliban“ in Afghanistan auf Fahrzeuge der Bundeswehr am Bundeshindukusch. Leider, leider – es sind keine Fahrzeuge der Bundeswehr, sagt die Bundeswehr. Also, das soll mir doch noch eine Extra-Meldung wert sein, neben „Internet wird abgeschaltet“ und „Die Schweizer leiden unter starkem Franken“ (Hallo, es ist 1.April).

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Flug 253 Chronologie: Akt II – von London nach Houston

Nach dem vermeintlichen Flugzeug-Attentat von Detroit am 25.Dezember wird durch US-Fernsehanstalten und „Republikaner“ sofort die „al Qaida“ ins Spiel gebracht. Gleichzeitig werden insgesamt vier verschiedene Namen als der des Verdächtigen ausgegeben. Letztlich gerät die Familie Mutallab ins Licht der Ă–ffentlichkeit, eine der reichsten und mächtigsten von Nigeria. Der Sohn der Familie, Farouk Mutallab, lebt in Central London, in einem 4 Millionen Pfund teurem Appartment, ist „unter dem Radar“ des Geheimdienstes seiner Majestät und hat Verbindungen zu einem radikalem salafistisch/wahhabitischem Netzwerk, finanziert durch die Saudis. Dieses Netzwerk hat seinen Sitz in den USA und Grossbritannien und kooperiert eng mit deren Regierungen und Spionagediensten. Im August 2008 absolviert Mutallab, oder jemand unter seinem Namen, bei diesem Netzwerk eine 16-tägige Ausbildung in Houston, Texas. Sein Ausbilder: ein Prediger des Netzwerkes namens Yasir Qadhi. Dieser ist ebenfalls „fĂĽhrender Teilnehmer“ einer Counter-Terror Strategiekonferenz in den USA im Sommer 2008. Veranstalter: das US-Counterterrorismus-Zentrum NCTC.

China: NATO-Lobby ruft zum Weltkrieg

Berlin: Während sich gestern der religiöse FĂĽhrer „Dalai Lama“ (Name: Tenzin Gyatso, 1940 unter dem Namen Lhamo Dhondrub geboren, weigerte zu einem Ende der Ausschreitungen, Morde und Brandstiftungen in mehreren Provinzen Chinas aufzurufen, beschwor die Springer-Presse ihren Schutzgeist „Terrorismus“ als Schlaf- und Beruhigungsmittel fĂĽr den BundesbĂĽrger.
Derweil tagte gestern in BrĂĽssel die Elite der Transatlantiker und NATO-Lobbyisten. Thema u.a.: China.

„Independent“: EU finanzierte Taliban-Camps in Afghanistan

Berlin: Was haben der im BND meistgehasste Mann (dessen ex-Chef und jetzige Innenstaatssekretär August Hanning) und der Vize der nun seit einigen Jahren heftig protegierten Konkurrenz vom BKA, Bernhard Falk, heute nun eigentlich gesagt? 1. Die „Al-Qaida“ (Al Qaeda, El Kaida, Al Kaida, usw) hat im SĂĽden Afghanistans – dort wo die US- und NATO-Truppen bestimmter Länder operieren – ihre „operative Fähigkeit“ wiedererlangt und rekrutiert genau dort fĂĽr Ausbildungen in sogenannten „Terrorcamps“. Diese befinden sich laut Hanning und Falk ebenfalls in der Region, im „afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet“. Unter den Augen der verantwortlichen NATO-Länder (1).

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US-Programmierer enttarnt „Al Qaida“-Videos als Pentagon-Produkte

Las Vegas: Nur langsam fräst sich der Schock durch die Medien vom anderen Ende der Welt bis hierher. In Las Vegas, auf der „BlackHat“ Sicherheitskonferenz hat der US-Researcher Neal Krawetz und Computersicherheits-Experte in einer dramatischen Veröffentlichung nicht nur mehrere „Al Qaeda“-Videos als Fälschungen enttarnt, sondern hat auch den Source-Code der Software ins Internet gestellt, mit der ihm das gelang. Die Beweise sind erdrĂĽckend: angebliche TerrorfĂĽhrer stehen nicht in den Räumen, in denen sie zu sein scheinen, Objekte wurden hinzu retuschiert und das Schriftzeichen der Pentagon-Medienfirma „IntelCenter“ wurde gleichzeitig mit dem Werbelogo der „Al Qaeda“-Medienfirma in die Endproduktion des Videos hinzugefĂĽgt. (1)

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