Neue Todesopfer durch friendly fire der US-Luftwaffe in Helmand

Jagdbomber der US-Luftwaffe schiesst blind wie ein tollwĂŒtiger Hund um sich – wieder VerbĂŒndete auf der Jagd nach AufstĂ€ndigen „erlegt“. Nach Angaben des afghanischen Verteidigungsministeriums kamen in der Nacht des 15.Dezembers 2010 vier Soldaten der Armee des Landes bei einem ĂŒberraschenden Angriff der US-Luftwaffe auf ihren Konvoi ums Leben.

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„clearing operation“ der ISAF zerstörte Schule in Afghanistan

In der nordafghanischen Provinz Baghlan haben US-Jagdbomber auf der Jagd aus der Luft nach AufstĂ€ndigen ohne RĂŒcksicht auf Verluste zivile bewohnte Gebiete ohne Skrupel mit Raketen beschossen. Dabei wurde am 13.Dezember 2010 eine Schule vollstĂ€ndig zerstört. Zum GlĂŒck fĂŒr die Anwohner gab es keine Opfer unter den SchĂŒlern und Lehrern. Ria Novosti berichtete am heutigen spĂ€ten Vormittag unter Berufung auf die afghanische Nachrichtenagentur Pajhwok, dass nach Angaben von Augenzeugen im Lyzeum alle LehrrĂ€ume, die Bibliothek und ein Labor völlig zerstört worden sind und zitierte den Direktor des Lyzeums: „Der NATO-Fehlschlag hat 1900 SchĂŒlern den Zugang zu Kenntnissen genommen.“ (1)

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Afghanistan: lĂ€ngster Krieg in Geschichte der USA – deutsche RĂŒstungsindustrie an Asienfront

Rheinmetall, Krauss-Maffei-Wegmann (KMW) und EADS-Cassidian setzen als private Dienstleister auf neue florierende UmsatzmĂ€rkte an der Kriegsfront und in Deutschland – Petraeus fordert deutsche AWACS-AufklĂ€rer Die Vereinigten Staaten von Amerika feiern den traurigsten Rekord in ihrer Geschichte. Mit dem Einmarsch ihrer Truppen im Jahr 2001 fĂŒhren die US-MilitĂ€rs mit ihren VerbĂŒndeten einen Krieg gegen die afghanische Bevölkerung, der lĂ€nger als der Vietnamkrieg anhĂ€lt, unter dessen Auswirkungen noch viele Vietnamesen und auch US-Veteranen zu leiden haben.

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US-Regierung: “Al Kaida” und “Taliban” aus Saudi-Arabien finanziert

Wie die ĂŒber Wikileaks veröffentlichten Daten und Protokolle des US-Außenministeriums belegen, weiss die US-Regierung seit langem, dass Saudi-Arabien, Kuwait, Katar und weitere verbĂŒndete Monarchien der arabischen Region organisierte (para)militĂ€rische AttentĂ€ter und Milizen („terroristische Gruppen“) weltweit finanziert. Man zeigt sich darĂŒber schwer „besorgt“ in Washington. Und das schon seit Jahren. „Es ist eine permanente Herausforderung Saudi Arabiens Beamte davon zu ĂŒberzeugen die von Saudi Arabien ausgehende Finanzierung von Terrorismus als eine strategische PrioritĂ€t zu behandeln.“ Diese vielsagende Aussage, die gestern die „New York Times“ zitierte, stammt von US-Außenministerin Hillary Clinton persönlich und wurde in einem als geheim klassifizierten Memo des Außenministeriums im Dezember 2009 archiviert.