9/11 in historischer Perspektive: Falsche Annahmen

Auf wenigen Seiten rekapituliert Peter Dale Scott einige Fakten über die Ursprünge der al-Qaida-Bewegung. Mag es auch oftmals als „Verschwörungstheorie“ weggewischt werden: das, was mit dem Namen al-Qaida verbunden wird, ist immer und immer wieder bewusst in US-Geheimoperationen benutzt und stark gemacht worden.

Von Peter Dale Scott, Ăśbersetzung Lars Schall

Atomwaffen-Gipfel im Pentagon

Die inflationären Massenentlassungen der Generäle und nachfolgenden Ränge wie “bei Opel” der letzten Monate widerlegen diesen Aussagen. Noch nie hat sich ein straff hierarisch aufgebauter, verkrusteter Apparat von innen durch freiwillige Selbstkontrolle gereinigt – zu gross sind die verflochtenen Abhängigkeiten und Kadavergehorsam. Chuck Hagel mit bisher ziviler Laufbahn unterliegt nicht diesen gewachsenen Machtstrukturen im Militär oder Verbindungen wie sein Ex-Vize Ashton Carter. Alle bisherigen Änderungen deuten auf Bemühungen hin, die Kontrolle über die Atomwaffen der U.S.A. nicht weiter den alteingesessenen kriegslüsternen Teil der Militärkader zu überlassen.

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Elitezeitungen: Verletzt Internationales Recht, bombardiert Syrien!

Die Charta der Vereinten Nationen, die in den Vereinigten Staaten von Amerika im Verfassungsrang steht, verbietet „allen Mitgliedern die Androhung oder den Einsatz von Gewalt gegen die territoriale Integrität oder politische Unabhängigkeit eines anderen Staates.“ Die Wiener Konvention 1969 über das Vertragsrecht, der die Vereinigten Staaten von Amerika ebenfalls angehören, führt das Prinzip ein, dass wenn ein Land während diplomatischen Verhandlungen mit dem Einsatz von Gewalt droht, alle nachfolgenden Verträge ungültig sind: „Ein Vertrag ist ungültig, wenn sein Inhalt durch Drohung oder Einsatz von Gewalt in Verletzung der Grundsätze des Internationalen Rechts erreicht worden ist, die in der Charta der Vereinten Nationen enthalten sind.“

Wer ist Jane Bussman – und kann sie Afrika retten?

Jane Bussman ist eine britische Humoristin, die Ende der 1990er Jahre nach Los Angeles übersiedelte. Sie schrieb eine Zeit lang für eine Reihe von TV-Shows, darunter South Park. Dann wechselte sie in den Klatschspalten-Journalismus und interviewte Stars wie Anna Nicole Smith, Britney Spears und Aston Kutcher. Letztendlich schmiss sie das alles hin und suchte ihre Seele dadurch zu reinigen, dass sie nach Afrika ging, um „ein Land zu finden, das ein wirklich großes Problem hatte mit Völkermord, um dort zu helfen.“ Und hier hört die Geschichte auf, kurz vor dem faden Klischee, und wird wirklich interessant. Sie fand heraus, dass fast alles, was sie über den Krieg in Uganda gehört hatte, eine Lüge war, die von westlichen Regierungen und ihren zugehörigen etablierten Medien erfunden worden war. Sie entdeckte auch, dass die Hilfe des Westens Afrika nicht hilft, sondern es destabilisiert, indem sie Kriege verlängert und korrupte Regierungen stützt.