Mexikanisches Twitter-Gesetz – Kampf um Informationsoberhoheit

Die Zivilbevölkerung informiert sich gegenseitig zum Selbstschutz vor marodierenden Banden ĂŒber Schießereien, Straßensperren, Enthauptungen und anderen kriminellen Handlungen anhand moderner Telekommunikationsverbindungen.

Über Telefon und soziale Netzwerke werden Übergriffe zeitnah verbreitet sowie aus deren Folge Meinungen ĂŒber die gewĂ€hlten Beamten und ihre UnfĂ€higkeit, die Gewalt zu stoppen ausgetauscht, was zum Ärgernis der Provinzgouverneure und Regierungsvertreter gereicht, die ĂŒber gefĂ€llige Medien nur ihre eigene “Wahrheit” als alleingĂŒltige Version verbreitet wissen wollen.

Daphne und Itzik

DIE GESCHICHTE beginnt mit Daphne Leef, Cutterin von Kurzfilmen, Tochter eines Komponisten, und nicht in der Lage, in Tel Aviv eine Wohnung zu mieten. Jetzt reicht es ihr. Sie verkĂŒndet ĂŒber Facebook, dass sie ab jetzt in einem Zelt auf dem Rothschild-Boulevard leben werde und fragt, ob sich ihr noch andere anschließen wollen.

Einige tun dies. Dann kommen mehr. Dann noch mehr. Im Nu sind es mehr als hundert Zelte in der Allee, einer der Ă€ltesten der Stadt, eine ruhige Wohngegend. Andere ZeltstĂ€dte entstehen im ganzen Land. Eine riesige Massenbewegung ist entstanden. Am letzten Samstag demonstrierten 350 000 Menschen in Tel Aviv, 450 000 im ganzen Land. Das wĂ€re so, als wĂŒrden in den USA 18 Millionen und in Deutschland drei Millionen auf die Straße gehen.

Stellt Euch vor - wir benutzen Cookies.Mehr hier: