Analyse zur UN-Resolution: Eine umfassende Kriegsvollmacht gegen Libyen

Um zu verstehen, was da gestern im Angst-Nebel der Atomaffäre von Fukushima und der humanitären Katastrophe in Japan nun tatsächlich in New York ĂĽber die WeltbĂĽhne ging, ist es zunächst einmal wichtig sich zu erinnern, was die „United Nations Organisation“ (UNO) ĂĽberhaupt ist. Die UNO ist keine demokratisch gewählte, sondern eine von Regierungen und Machthabern zusammengesetzte Organisation von Repräsentanten. Deshalb wird durch eben diese Repräsentanten, sowie durch die assoziierte Staatspresse und Informati0nsindustrie, gern das „O“ in UNO weggelassen. Um zu suggerieren, dass es sich bei dieser Leiche, diesem New Yorker Spielzeug, tatsächlich um Vereinte Nationen handelt und nicht etwa um Vereinte Regierungen und Machthaber. Nun schauen wir uns den gestern von Regierungsvertretern aus 15 Staaten im New Yorker UNO/UN-Gebäude beschlossenen Text der Ermächtigung an.

Rettungsaktion fĂĽr gestrandete Grindwale in Tasmanien

Auf dem Strand Butlers Beach von Bruny Island im SĂĽden Tasmaniens ist gestern Nachmittag eine Herde Grindwale, die aus dreissig Tieren bestand, gestrandet. Arbeiter einer lokalen Fischfarm und Parkranger versuchten, die Wale kĂĽhl und feucht zu halten, bis Hilfe zu ihrer Rettung eintreffen konnte.

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Beluga Reederei hat den Staatsanwalt im Haus

Piraten, Bundeswehr und GSG 9 – Ablenkung vom Pleitegeier? US-Kapitalinvestor Oaktree deckte Unregelmässigkeiten auf und informierte die Strafverfolgungsbehörde Ende Januar 2011 wurde in den Medien ausfĂĽhrlich ĂĽber einen spektakuär aufgebauschten Vorfall auf hoher See berichtet, in dem zum dritten Mal ein Frachter der deutschen Billigflaggenfahrer-Reederei Beluga eine Rolle spielte: die Beluga Nomination, voll beladen mit schnittigen Jachtbooten. Zwei Wochen lang wurde, pĂĽnktlich zum Staatstreffen zwischen Reedern und Regierungsvertretern ĂĽber Massnahmen gegen Piraterie und GSG 9 -Einsatz, diese Sau durchs Dorf gejagt.

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Merkel-Westerwelle-Regierung unterstĂĽtzt UN-Resolution fĂĽr Angriffskrieg auf Libyen

23.40 Uhr: Resolution 1973 ist angenommen. Kein Veto. Russland, China, Indien, Brasilien und Deutschland haben sich enthalten. Resolutionstext wurde in letzter Sekunde massiv verschärft. Umfassende Ermächtigung zum Angriff auf Libyen. Britische Regierung: könnten innerhalb von Tagen in Libyen einmarschieren. Erste Luftangriffe bereits für Freitag erwartet. 12. 57 Uhr: Die deutsche Bundesregierung aus Führungsfunktionären der Parteien CDU, CSU und FDP unterstützt eine für heute in den UN-Sicherheitsrat eingebrachte Resolution, welche durch die nominelle Schaffung einer Flugverbotszone den Angriff auf den souveränen Staat Libyen autorisieren soll. Dies erklärte die UN-Botschafterin der USA, Susan Rice, am Donnerstag in New York. Laut Rice wird die Resolution wird außerdem von den Staats- und Parteichefs der USA, von Frankreich, von Großbritannien und des Libanon (stellvertretend für die Arabische Liga) gestützt (1,2). Die US-Regierung von Barack Obama will darüber hinaus von der UN die Ermächtigung für einen umfassenden Krieg mit Luft-, See- und Landstreitkräften. (3)

„Regenwald-Ernte“: Seit 100 Jahren zerstörerisch

30.000 Amazonas-Indigene wurden während des Kautschukbooms in nur 12 Jahren versklavt, gefoltert, vergewaltigt und dem Hungertod überlassen. Heute jährt sich zum hundertsten Mal die Veröffentlichung des Untersuchungsberichts des Iren Roger Casement, der diese Gräueltaten aufdeckte. Gleichzeitig geht die Ausbeutung des Regenwaldes noch heute weiter und riskiert erneut das Überleben indigener Völker.

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