SĂŒdamerika verurteilt Angriff auf Libyen

Ecuadors Vizeaußenminister verweist auf weitgehende Ablehnung einer Intervention. Regierungsgegner ziehen Parallelen zu Lateinamerika Quito. Mehrere Regierungen SĂŒdamerikas haben besorgt ĂŒber den Angriff der französischen Luftwaffe auf Libyen reagiert. Die StaatenbĂŒndnisse ALBA und UNASUR hatten in den vergangenen Tagen und Wochen wiederholt auf eine friedliche Lösung des innenpolitischen Konfliktes in dem arabischen Staat gedrĂ€ngt.

Rendezvous mit dem Tod

Der FrĂŒhling beginnt, und es ist nunmehr also Krieg in Libyen, die “dĂ€mmernde Odyssee“ hat ihren Anfang genommen. Ist der Name Omen, dĂŒrfte die Auseinandersetzung lĂ€nger anhalten als der FrĂŒhling. Dazu könnte in nicht unerheblichen Maße beitragen, dass der westlichen Kriegskoalition die strategische Planung zu fehlen scheint, was denn nach den SchlĂ€gen aus der Luft folgen soll, um den Regime-Wechsel in Tripolis zu bewerkstelligen. Besonders gut bringt das George Friedman in seiner Analyse unter der Überschrift “The Libyan War of 2011“ zum Ausdruck, die sich hier nachlesen lĂ€sst.

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Weshalb bietet Tschechei ABC-Einheiten fĂŒr Libyen-NATO-Einsatz an?

Vorwand fĂŒr Krieg: Vermutungen ĂŒber noch vorhandenes deutsches Giftgas in der WĂŒste Der tschechische Aussenminister Karel Schwarzenberg, Freund der NATO und BefĂŒrworter des völkerrechtlichen Angriffskrieges auf Libyen sagte am 20.Februar 2011 im Tschechischen Fernsehen, dass die Kritik Russlands und Chinas an dem Bombardement libyischen Territoriums die blanke Heuchelei wĂ€ren, da die beiden SupermĂ€chte die Gelegenheit gehabt hĂ€tten, mit ihrem Veto die Verabschiedung der UNO-Resolution zu verhindern, die nun zu den kriegerischen Handlungen fĂŒhrte.

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Die Kriegsparteien bieten Schach – SCHLAGT ZU!

Am heutigen Nachmittag hat in Washington der Leiter der Vereinigten GeneralstĂ€be des MilitĂ€rs der Vereinigten Staaten von Amerika, Admiral Mike Mullen, zum Beginn des Libyen-Krieges eine echt sensationelle Bemerkung gemacht. Es könne sein, dass es im Libyen-Krieg auf ein „Patt“ („stalemate“) hinaus laufe. In der Tat versprach der Diktator Libyens, Muammar el Gaddafi, einen „langen Krieg“. Übersetzt heisst das: Der Krieg geht auf unabsehbare Zeit weiter. Und zwar der psychologische Krieg gegen die Völker der Welt, die es zulassen, dass von ihnen finanzierte bewaffnete Schurken die feudale Gesellschaftsstruktur ihrer Staaten durch KriegszĂŒge weiter stabil halten.

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