Geht in den Schuhen der anderen

Yasser Arafat ist fĂŒr die PalĂ€stinenser das, was George Washington fĂŒr die Amerikaner ist, Mahatma Gandhi fĂŒr die Inder, David Ben Gurion fĂŒr die Israelis. Der Vater der Nation. Selbst seine internen Opponenten auf der Linken und auf der Rechten ehren sein GedĂ€chtnis. Er ist das grĂ¶ĂŸte Symbol der modernen palĂ€stinensischen Nationalbewegung. Sein Bild hĂ€ngt in jedem palĂ€stinensischen BĂŒro und in jeder Schule.

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Hinter dem amerikanisch-nordkoreanischen Getöse

1. Einen Friedensvertrag, der den Koreakrieg beendet. 2. Die Wiedervereinigung Koreas, das seit 1945 „vorĂŒbergehend“ in einen Nord- und einen SĂŒdteil aufgeteilt war. 3. Ein Ende der Okkupation SĂŒdkoreas durch die Vereinigten Staaten von Amerika und eine Einstellung der jĂ€hrlichen monatelangen Kriegsmanöver durch die Vereinigten Staaten von Amerika und SĂŒdkorea. 4. Bilaterale Verhandlungen zwischen Washington und Pyongyang, um die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel zu beenden.

„Staatsanwaltschaft sucht Teufel auf Erden“ der ĂŒber Dresden gekommen ist

Die Anklageschrift, die von der Staatsanwaltschaft verlesen wird, erscheint wie die Beschreibung eines BĂŒrgerkriegsszenarios, um Dresden dem Erdboden gleich zu machen. Konkrete TatvorwĂŒrfe scheinen eine eher untergeordnete Rolle zu spielen. Vielmehr wird Lothar König mit seinem „Lauti“ zu einer Art “Mobiler Einsatzzentrale” stilisiert, welche die „gewalttĂ€tige autonome“ Menschenmenge (die Anklage lĂ€sst den Verdacht aufkommen, dies sei der Terminus fĂŒr alle Gegendemonstranten) zu Angriffen auf die Polizei befehligte.

Ideokratie

Wie wir damals sagten, war der Schaden mit dem Stoppen des tĂŒrkischen Schiffes viel grĂ¶ĂŸer als der Schaden, der – wenn ĂŒberhaupt – verursacht worden wĂ€re, wenn das Schiff sein Ziel hĂ€tte erreichen dĂŒrfen.

Was hĂ€tte denn im schlimmsten Fall passieren können? Das Schiff hĂ€tte vor der KĂŒste des Gazastreifens geankert, die internationalen Aktivisten an Bord hĂ€tten einen begeisterten Empfang erlebt, Hamas hĂ€tte einen kleinen Sieg gefeiert und das wĂ€r‘s gewesen.

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