Die Dritte Intifada

Überall in der Westbank warfen palĂ€stinensische Jugendliche Steine auf israelische Soldaten. Alle 3500 PalĂ€stinenser in israelischen GefĂ€ngnissen nahmen teil an einem dreitĂ€gigen Hungerstreik.
Der unmittelbare Grund war der Tod eines 30jĂ€hrigen PalĂ€stinensers wĂ€hrend des Verhörs durch den Shin Bet. Es war kein Herzinfarkt, wie zunĂ€chst (und automatisch) von israelischen Verantwortlichen und ihren Handlangern, den sog. „militĂ€rischen Korrespondenten“, behauptet wurde. War es also Folter, wie praktisch alle PalĂ€stinenser glauben?

Beppe Grillo in Rom: 800.000 Menschen feiern das FĂŒnf-Sterne-Italien

Was bei den am Sonntag und Montag stattfindenden Wahlen zum Abgeordnetenhaus und Senat von Italien von den Italienern zu erwarten ist, zeigte sich gestern auf dem Piazza San Giovanni von Rom. 800.000 Menschen kamen, um einen alten Mann – einen Old Man, wie manche respektvoll in deren Verkehrssprache zu sagen pflegen – sprechen zu hören. Wenige Fahnen. Kaum Parolen. Kein ameisenhaftes Aufmarschieren. Keine Floskeln, abgetakelten Phrasen, kein Redemanuskript, Teleprompter und staatskapitalistisches Schauspiel. Keine Berater, keine Souffleusen, Spindoktoren, FunktionĂ€rskolonnen, Privilegierten mit Multiwichtigpass.

Es versammelte sich die FĂŒnf-Sterne-Bewegung (MoVimento 5 Stelle, M5S). Und ein alter Mann erzĂ€hlte. Das reichte aus.

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Frieden und Wassermelonen

Als ich Mitte der 50er-Jahre nach einer Persönlichkeit Ausschau hielt, die vielleicht David Ben Gurion im Amt des MinisterprĂ€sidenten ablösen könnte, dachte ich an Goldmann. Er hatte das notwendige Format und war bei moderaten Zionisten beliebt. Was nicht weniger bedeutsam war: er hatte eine klare Meinung. Vom ersten Tag des Staates Israel an hatte er vorgeschlagen, dass Israel eine „nahöstliche Schweiz“ werden möge, neutral zwischen den USA und der Sowjetunion. FĂŒr ihn war Frieden mit den Arabern fĂŒr die Zukunft Israels absolut notwendig.

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Zypern: SouverÀnist Giorgos Lillikas könnte PrÀsidentschaftswahl entscheiden

Viele sprachen am Sonntag ĂŒber die PrĂ€sidentschaftswahl in der Republik Zypern. Keiner sprach ĂŒber Giorgos Lillikas, der 24,9 Prozent der Stimmen bekam. Dabei verfehlte Lillikas den zweiten Platz und damit den Einzug in die Stichwahl nĂ€chsten Sonntag nur um zwei Prozent. Der Planwahlverlierer Stavros Malas von den Kommunisten der A.K.E.L., ex-Berater des E.U.-Kommissars fĂŒr Gesundheit, war auf gerade mal 26,9 Prozent gekommen.

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Die Suabis

Das muss auslĂ€ndischen Lesern erklĂ€rt werden. Die Suabi-Familie ist eine große Hamula (eine große Sippe) in Nazareth und in den benachbarten Orten. Mehrere Mitglieder dieser Familie dienten seit den frĂŒhen Tagen Israels in der Knesset, alle als Mitglieder zionistischer Parteien oder arabischer Fraktionen, die mit zionistischen Parteien verknĂŒpft waren.

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