Gas im geplanten Endlager Gorleben

Neue Aktenfunde: Gaslecks bei Schachtvorbohrungen wurden verschleiert Bei beiden Vorbohrungen zu den heutigen Schächten des geplanten Atommuellendlagers Gorleben stiessen die Bohrmannschaften 1982 auf brennbare Kohlenwasserstoffgase. Entsprechende Bohrberichte hat die unabhängige Umweltorganisation Greenpeace in Akten der „Bundesanstalt fĂĽr Geowissenschaften und Rohstoffe“ (BGR) gefunden. Zudem trafen die Bergleute auch beim Bau der Transportstrecken im Erkundungsbereich auf verflĂĽssigte Kohlenwasserstoffgase. Die Betreiberfirma „Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern“ (DBE) spielte die Funde herunter und zog keinerlei Konsequenzen daraus. Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) empfahl in ihrem damaligen Zwischenbericht an die Bundesregierung, die untertägige Erkundung des Salzstocks trotzdem fortzusetzen.

Iran und Indien verhandeln zu Ölgeschäft

Während die USA den Iran mit Sanktionen zu schwächen versuchen und die EU gehorsam freundlich mit dem Schwanz wedelnd mit heraushängender Zunge hinterher japst wie ein gut abgerichteter Köter, schert sich der gute US-VerbĂĽndete Indien nicht darum – das grĂĽn-weiss-rot gestreifte Hemd ist eben näher als die schmierige, blutbefleckte Teerjacke namens Union Jack. Der indische Premierminister Manmohan Singh drängte am 1.November angesichts des dramatischen Anstiegs bei der Nachfrage nach Ă–l die indischen Ă–lgesellschaften, Lieferungen aus Ăśbersee sicherzustellen, dafĂĽr gibt es sogar Fördergelder.

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Kommen jetzt zehn goldene Jahre?

So schrieb es die Bild-Zeitung (1) am Donnerstag. Das hat mich doch echt amüsiert. Es ist sicherlich einer der besten Werbesprüche, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Applaus! Abgesehen von dem sonstigen Schwachsinn in dem Artikel ist diese Aussage auf unseren Ifo-Präsidenten, Hans-Werner Sinn, zurückzuführen.

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Die “Bankenabgabe” ist ein Bankenfonds: Stimmen SPD und Grüne im Bundesrat zu?

Gestern stimmte der Finanzausschuss des Bundestages der sogenannten „Bankenabgabe“ zu (1). Diese beinhaltet effektiv minimale Abgaben der Banken zugunsten maximaler Subventionen durch den Staat. Dieser soll einen „Krisenfonds“ (2) bezahlen, der dann die Schulden der Banken ĂĽbernimmt. Dies folgt, parallel zur Installation einer „Bankenabgabe“ in der gesamten „Europäischen Union“ (EU), exakt den Vorgaben der Banken selbst.

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