Analyse: Deutschland soll Banken in Griechenland-Bankrott ausbezahlen, Blitzkrieg-Versuch im Bundestag

Als gestern klar wurde, daß die von Merkel-Regierung, der EZB, dem IWF und der EU-Kommission als „Übergangsregierung“ eingesetzten Technokraten in Griechenland die Kontrolle verlieren und der unabwendbare offizielle Staatsbankrott sich nicht mehr wie geplant bis zur Installation des „EuropĂ€ischen StabilitĂ€tsmechanismus“ ESM hinaus zögern lĂ€sst, schwenkte die Berliner Nomenklatura um. Mit allen Strategien gescheitert, wurde nun auf den alten Plan zurĂŒckgegriffen, den EFSF als Fonds zur Ausbezahlung der Banken-Forderungen zu benutzen.

Ein riskantes, Ă€ußerst riskantes Unterfangen, da das Bundesverfassungsgericht am 28. Oktober das unter Kollaboration aller Fraktionen durch den Bundestag gebildete EFSF-Geheimgremium mit sofortiger Wirkung außer Kraft gesetzt hatte. Aber den Strategen des Staatsstreichs gegen die europĂ€ischen Demokratien, allen voran die deutsche Republik, blieb keine andere Wahl mehr.

Querfront der Antidemokraten: GrĂŒne wollen ESM-ErmĂ€chtigungsgesetz zustimmen

JĂŒrgen Trittin, mit Renate KĂŒnast Vorsitzender der Abgeordneten von BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen im Bundestag, hat angekĂŒndigt, dem Regierungsentwurf zum ESM-Vertrag zuzustimmen. Damit folgen die GrĂŒnen einem von den Parteien CDU und SPD im Bundestag angefĂŒhrten Putschversuch gegen die Bundesrepublik Deutschland.

Stellt Euch vor - wir benutzen Cookies.Mehr hier: