In eigener Sache: Ominöse Warnmeldung bei Besuch von Radio Utopie

Am 19. Juli stellten wir die Hauptseite unserer Medienstation Radio Utopie (radio-utopie.de) auf sichere Verbindung via https um. In letzter Zeit bekamen wir von Lesern Rückmeldungen über Warnhinweise von Browsern, wenn unsere Hauptseite aufgerufen wurde (siehe obigen Screenshot). Ohne jetzt weiter spekulieren zu wollen: nach unseren Untersuchungen bekommen Nutzer von Windows XP und einer älteren Version des „Internet Explorers“ diese Warnmeldung.

Andere Warnmeldungen a la „Dieser Verbindung wird nicht vertraut“ rühren daher, dass wir uns den exorbitanten Luxus von (natürlich unverschlüsselter) Werbung auf einer verschlüsselten Seite erlauben.

Wir können Euch, geschätzte Leser, jedenfalls versichern, dass unser Sicherheitszertifikat korrekt ist und eine hochgradige Verschlüsselung (AES-256, 256-bit-Schlüssel) zur Verfügung stellt.

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Nachrichtenagentur Radio Utopie auf https umgestellt

Wir haben nach der Zeitung auch die Nachrichtenagentur auf eine sichere Verbindung via SSL Verschlüsselung (https) umgestellt. Grob erklärt sichert dies alles, was zwischen Eurem Browser und unserem Server passiert. Spionage, explizit das durch Behörden und Konzerne (international) ungehemmt, nach deutschem (Verfassungs)Recht illegal und flächendeckend angewandte Praxis der „Deep Packet Inspection“ wird so neutralisiert oder sehr viel aufwändiger. Wir möchten diesbezüglich noch einmal darauf hinweisen, dass es effektiv weder Datenschutz noch – bis auf wenige Ausnahmen, die wir hier ausdrücklich unterstützen möchten – Datenschützer in dieser Republik gibt, geschweige denn eine politische Partei die dies auch nur umsetzen wollte. Umsetzen heißt erzwingen. Alles andere ist Gequatsche.

Einen für LarsSchall.com

Es gibt in Deutschland kaum eine Netzseite oder Online-Zeitung, die in einem vergleichbaren Zeitraum so viele Interviews, Reportagen, Berichte und Recherchen mit und über hochrangige Leuten aus Wirtschaft, Politik, Finanzen (und bisweilen darüber hinaus) veröffentlicht hat.

Eine Kultur der Täuschung

Für die Linke ist Ronald Reagan der große Buhmann. Die Linken verstehen die angebotsorientierte Wirtschaft nicht als makroökonomische Innovation, die die Stagflation bewältigte, indem sie die Auswirkungen der Steuerpolitik auf kumulierte Nachfrage nutzte. Stattdessen sehen sie „Tröpfelwirtschaft“ und Steuerkürzungen für die Reichen. Linke verstehen nicht, dass die Reagan-Administration in Grenada und Nicaragua intervenierte, um den Sowjets zu signalisieren, dass es keine sowjetische Expansion oder neue Klientenstaaten mehr geben würde und dass es Zeit sei, über das Ende des Kalten Krieges zu verhandeln.