Analyse: Das Euro-System verliert die Kontrolle ĂŒber Spanien und Portugal

Spaniens Premierminister Rajoy sagt nicht Ja zur geforderten Unterschrift unter eine institutionalisierte Finanzdiktatur durch I.W.F., E.Z.B, E.U. und der Regierung Deutschlands und ihre internationale Organisation E.S.M., weil er es nicht mehr kann. Selbst die VerrĂ€termaschinen der etablierten Gewerkschaften CCOO (Arbeiterkommissionen) und UGT (Allgemeine Arbeiterunion), deren Kader noch am 6. September zusammen mit dem Vorsitzenden des deutschen und des internationalen Gewerkschaftsbundes, Michael Sommer, die „Ausstattung des ESM mit einer Banklizenz“ als „den einzig gangbaren Weg gegen die Übermacht der Spekulanten und FinanzmĂ€rkte“ bezeichneten, verlieren die Kontrolle und versuchen sich verzweifelt vor dem vom arbeitenden Volk geforderten Generalstreik zu drĂŒcken, indem sie sich ausgerechnet „mit der europĂ€ischen Gewerkschaftsbewegung“ abstimmen wollen – also auf den maßgeblich vom „Deutschen Gewerkschaftsbund“ beeinflussten „EuropĂ€ischen Gewerkschaftsbund“ heraus reden – und auf November vertrösten wollen.

Wie die Systematik des Raubzugs im Euro-System funktioniert

A (Deutschland) gibt einen Kredit an B (Griechenland), damit B weiter an XY (die Banken) zahlen kann. Damit B diese neuen Schulden von A bekommen darf, muss es in deren Höhe mit Eigentum an XY bezahlen. Statt B also zu helfen, hat es A durch seinen Kredit zu seinem Schuldner gemacht, dessen Schulden noch erhöht und zu dessen AusplĂŒnderung durch XY beigetragen.

Das Geld von A ist weg, bei XY. Gleichzeitig verbindet nun A und XY ein gemeinsames Interesse: beide sind GlÀubiger von B und wollen, dass B weiter an sie bezahlt.

Die Rollen von A und XY nÀhern sich an. Ein Transformationsprozess beginnt.

Stasi 3.0

Derzeitige Nachrichtenlage ist also wie folgt: ein gewisser „Thomas S.“ war anno 1986 unter dem Decknamen „Frank Schwarz“ Informant der Polizeiabteilung K 1 des DDR Innenministeriums und beschnupperte seine „negativ-dekadenten“ Kollegen in der Fußballfan-Truppe des FC Karl-Marx-Stadt. Danach war er Faschist und arbeitete vom November 2000 bis Januar 2011 fĂŒr das Berliner Landeskriminalamt.

Da redet man viel, wenn der Tag lang ist. Schließlich kann man davon leben.

ESM-Urteil des Bundesverfassungsgerichts: Rechnung ohne den Wirt

Eine EinschĂ€tzung zum heutigen Urteil des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe bezĂŒglich der behandelten EilantrĂ€ge gegen Begleitgesetze vom internationalen „Vertrag ĂŒber StabilitĂ€t, Koordinierung und Steuerung in der Wirtschafts- und WĂ€hrungsunion“ (Fiskalpakt), sowie zum „EuropĂ€ischen Stabilisierungsmechanismus“ (ESM).

Gehen wir gleich in die Details.