Von wem bekommt Saudi-Arabien wirklich Atomwaffen-Technologie?

„Eine Vielzahl von Quellen“ berichten Mark Urban und der BBC, dass das saudische Königshaus in der Atommacht Pakistan in „Nuklear-Waffen-Projekte“ investiert habe. Ein „leitender Entscheider“ des Nordatlantikpakts N.A.T.O., so Urban, habe ihm berichtet, „dass im Namen von Saudi-Arabien in Pakistan hergestellte Nuklearwaffen jetzt bereit seien zur Auslieferung“. Und auch der in Deutschland unverdienterweise so unberĂŒhmte Amos Yadlin, seines Zeichens großer FĂŒhrer der „Intelligenz-Abteilung“ (Aman) des israelischen MilitĂ€rs, habe letzten Monat „auf einer Konferenz in Schweden“ folgendes gesagt: „Die Saudis werden nicht einen Monat warten. Sie haben bereits bezahlt fĂŒr die Bombe, sie werden nach Pakistan gehen und mitbringen was sie mitbringen mĂŒssen.“ Ohne die IntegritĂ€t von BBC-Reporter Mark Urban in Zweifel ziehen zu wollen: meiner EinschĂ€tzung nach handelt es sich bei diesen (auch ihm gegenĂŒber) gezielt gestreuten entsprechenden Informationen ĂŒber Pakistan als Quelle der saudischen Atombombe um „operative Informationen“, wie man im Apparat zu Deutschland zu sagen pflegt, um solche Begriffe wie „psychologische KriegfĂŒhrung“ oder schlicht „LĂŒge“ zu vermeiden bzw aufzuhĂŒbschen. Meiner EinschĂ€tzung nach bieten sich statt Pakistan zwei weitere expansive, kriegfĂŒhrende, imperialistische und skrupellose Atom- und KolonialmĂ€chte fĂŒr die Proliferation von Atomwaffen bzw der dafĂŒr notwendigen Technologie nach Saudi-Arabien an: Israel und Frankreich.

Stuttgart 21 und BER-Flughafen: Über Korruption und Manipulation der Demokratie

In Berlin erzwingt der Untersuchungsausschuss des Abgeordnetenhauses zum „BER-Flughafen“-Skandal die Herausgabe von jahrelang zurĂŒckgehaltenen Unterlagen durch eine Hausdurchsuchung bei Architekt Meinhard von Gerkan. In Baden-WĂŒrttemberg veröffentlicht die BĂŒrgerbewegung gegen „Stuttgart 21“ (S21) ein geheimes Dossier der Bahn AG aus 2011, die der Staatskonzern vor der Volksabstimmung in Baden-WĂŒrttemberg geheimgehalten und deren Ausgang damit mutmaßlich manipuliert hatte. Erstellt hatte das Dossier der Bahn AG seinerzeit S21-Gesamtprojektleiter Hany Azer, der spĂ€ter von ex-Bahn-Chef Hartmut Mehdorn in das BER-Projekt eingeladen wurde.

Ein Bericht aus dem Sumpf von Parteien, Konzernen und Korruption.

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