Jemen auf dem Weg ins Desaster?

Zwar heißt es im Koalitionspapier der schwarz-roten Bundesregierung: „Wir werden ab sofort keine Ausfuhren an Länder genehmigen, solange diese unmittelbar am Jemen-Krieg beteiligt sind.“ Doch bereits in dem folgenden Satz, der in dem Sondierungspapier noch nicht vorhanden war, relativierten CSU, CDU und SPD ihre Entscheidung: „Firmen erhalten Vertrauensschutz, sofern sie nachweisen, dass bereits genehmigte Lieferungen ausschließlich im Empfängerland verbleiben.“

Nun wurden Ende März 2018 acht weitere von der zur Lürssen-Gruppe gehörenden Peene-Werft in Wolgast gebaute Patrouillenboote an den saudischen Küstenschutz geliefert, welcher diese vermutlich zur Aufrechterhaltung der desaströsen Seeblockade gegen Jemen einsetzen wird. Im Jahr 2017 genehmigte die gleiche schwarz-rote Regierung laut des Wirtschaftsministeriums Rüstungsexporte in Höhe von 1,3 Mrd. Euro an die am Jemen-Krieg beteiligten Länder. Dieses Jahr werden zudem saudische Grenzschützer_innen und sieben Soldat_innen in Deutschland ausgebildet.

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Pentagon versucht verzweifelt zu beweisen, dass Fortschritt im Afghanistan-Krieg möglich ist

Die Führer des Pentagons wollen verzweifelt zeigen, dass es dieses Mal anders ist und dass sie nicht nur ihre Räder in Afghanistan drehen, obwohl das in Wirklichkeit das ist, was passiert. Der Vorsitzende der Joint Chiefs of Staff General Joe Dunford besteht darauf, dass dieses Jahr „grundlegend anders“ sein wird als die letzten 17 Jahre des US-Krieges in Afghanistan.

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Eugen Drewermann. Rede gegen Krieg und Imperialismus. Berlin 2018

Mehr als nur ein Appell: Analyse eines der wenigen Intellektuellen in Deutschland, die den Mut haben, gegen den Strom der Angepassten Position zu ergreifen.

Eugen Drewermann fasst in dieser halbstündigen Ansprache in aussergewöhnlich komprimierter Form die Zusammenhänge unserer Gesellschaft zusammen, in der Regierungen und das Grosskapital unsere Welt immer weiter in einen tiefen Abgrund der Zerstörung stürzen.

Doch hören Sie selbst:

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Sarkozy´s Hand in der französischen Keksdose?

Gegen Sarkozy und seinen ehemaligen Stabschef Claude Guéant wird wegen der geheimen Annahme von mindestens fünfzig Millionen Euro von Ghadaffi für seinen Wahlkampf 2007 ermittelt. Eine solche Zahlung verstieß gegen die in Frankreich zulässige Höchstgrenze für politische Spenden, ganz zu schweigen von einem Verbot der ausländischen Finanzierung von Kandidaten und der Nichtmeldung der Zahlungen. Gegen Sarko wird auch wegen geheimer Zahlungen aus den Golfstaaten ermittelt.