Die Achse Indien, China: Singh in Peking

New Delhi: Vor dem Besuch des indischen Ministerpräsidenten Manmohan Singh in China vom 13.-15. Januar (1) gab der Aussenminister von Indien, Pranab Mukherjee, ein kleines Panik-Interview zur Einstimmung. Er sprach von chinesischen Truppen, die ab und zu mal auf indisches Gebiet vorstossen wĂĽrden. Das sei aber alles kein Problem, spielte er die bisher unbekannte Neuigkeit gleich wieder herunter, das regele man alles ĂĽber die ĂĽber die „etablierten Mechanismen“. (2) In der Tat regelt man das zwischen den beiden Atommächten, aber keineswegs ĂĽber eine Konfrontation – im Gegenteil. Neuerdings finden nämlich regelmässig gemeinsame Militärmanöver von chinesischen und indischen Truppen statt, wie das mit dem wohklingenden Namen „Hand in Hand 2007“ ĂĽber Weihnachten (3).

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CIA: Israel hatte bereits 1974 Atomwaffen

Langley: Man kann es als weiteren Fusstritt eines Geheimdienstes fĂĽr seine Regierung ansehen, der es satt hat fĂĽr diese immer den Deppen zu spielen. Ganz ĂĽberraschend – und zeitgleich mit der Reise von US-Präsident Bush nach Israel – beantwortete der Auslandsgeheimdienst der USA jetzt eine Anfrage des Parlamentariers Alan Steelman mit der Veröffentlichung eines bisher streng geheimen Dokumentes, nach dem Israel nach ĂĽbereinstimmenden Berichten aller US-Geheimdienste bereits 1974 ĂĽber Atomwaffen verfĂĽgte. Und nicht nur das – Israel gab Atomtechnologie fĂĽr Massenvernichtungswaffen auch weiter. Und zwar an SĂĽdafrika – und den Iran. Das „National Intelligence Estimate“ (NIE) von 1974 – ĂĽber das heute weltweit nur und ausschliesslich die linksliberale israelische „Ha´aretz“ zu berichten wagte (1) – zeigt auf, dass der damalige mit Israel verbĂĽndete Schah von Persien (des heutigen Iran) vor dort Hilfe beim Aufbau eines eigenen Atomprogramms bekam.

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Debatte in Berlin ĂĽber neue Partei

Man hört es an aus allen Ecken: „So geht´s nicht weiter“. Irgendetwas fehlt, da sind sich alle einig. Ob es sich um den Kurzschluss in der Gewaltenteilung handelt, Vorratsdatenspeicherung, den Abbau der Verfassung und der BĂĽrgerrechte, Armut und Chancenlosigkeit, Polizeistaat und WillkĂĽr der Exekutive, hemmungslose Korruption im Establishment, soziale Ungerechtigkeit und Klassengesellschaft, Schwatzkultur und Blödelorgien in den Medien, Zerfall von Grundwerten und Lebensfreude, innere und äussere KriegsfĂĽhrung, alle doktern – wenn ĂĽberhaupt – vereinzelt an Symptomen, Folgen und Einzelerscheinungen herum, niemand an der Ursache. Wenn es nach einer Initiative aus Berlin geht, soll sich das jetzt ändern.

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Pakistan: Musharraf warnt NATO vor Invasion

Islamabad: Der Machthaber Pakistans Pervez Musharraf hat die US-Streitkräfte und ihre Koalitionstruppen der NATO in Afghanistan scharf vor einer Invasion der Atommacht gewarnt. „Ich warne jeden davor unsere Berge zu betreten. Sie wĂĽrden den Tag bereuen,“ so Musharraf. Ausserdem kritisierte er US-Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton, die vorgeschlagen hatte ein „Team“ aus den den Atommächten USA und Grossbritannien zu entsenden, um die Atomwaffen Pakistans zu sichern. „Sie scheint nicht zu verstehen, wie gut bewacht diese Anlagen sind,“ so Präsident Musharraf. (1)

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