Israel will in die NATO

Berlin: Hmm, das hat grade noch gefehlt. Der israelische Botschafter in Berlin, Yoram Ben-Zeev, heute in einem willig gefĂĽhrten Interview: „Frage: Wäre Israel sicherer, wenn es Nato-Mitglied wäre? Ben-Zeev: DarĂĽber gibt es eine Diskussion in Israel. Meine persönliche Meinung ist ja. Andere argumentieren, dass eine Nato-Mitgliedschaft unsere Handlungsfähigkeit gefährlich einschränken wĂĽrde. AuĂźerdem muss man sehen, wie hoch der Blutzoll der israelischen Bevölkerung nach 60 Jahren Konflikten bereits ist. Einer Regierung dĂĽrfte die Erklärung nicht leicht fallen, wieso israelische Soldaten nun auch noch in anderen Krisenherden eingesetzt werden sollen. Aber ich vermute, am Ende wird es eine Nato-Mitgliedschaft geben.“ (1)

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Süddeutsche Zeitung – und weiter mit der Kriegstreiberei

Ein Kommentar zum ‚Top-Kommentar’ von Stefan Kornelius in der SZ „Das böse Wort vom Kampfeinsatz“ (4) „Der Herr Kornelius scheint auf einem Kreuzzug zu sein.“, heißt es in einem Kommentar zu einem seiner Beiträge (1), der nur mittelbar etwas mit der heute platzierten Kriegstreiberei zu tun hat. Aber der heutige Kommentar in der Süddeutschen Zeitung scheint diesen Eindruck zu bestätigen!

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Afghanistan-Pakistan-Krieg: Der NATO-BĂĽttel Bundestag

Berlin: Man muss sich das mal vorstellen..Da kommt der US-Vize-Militärkommandeur, „Verteidigungsminister“ Gates an und sagt unserem militärischen Oberbefehlshaber (das ist bei uns der Verteidigungsminister), Franz Jung, dass er zu unserem Parlament mit der 2-3-Mehrheit gehen soll, um sich mal eben ein neues Kriegsmandat fĂĽr Afghanistan zu holen. Er, Gates, bräuchte da fĂĽr den Krieg von seinem Chef, dem US-„Commander in Chief“ George W.Bush, mehr deutsche Soldaten fĂĽr den Kriegseinsatz im SĂĽden an der Grenze zu Pakistan. (1) Nun ist es ja so, dass die NATO noch vor 3 Tagen behauptet hat, es sei fĂĽr die angeforderte Kampftruppen („Eingreiftruppe“) im Norden kein neues Bundestagsmandat nötig (2). Wenn man die letzten 6 Jahre im deutschen Bundestag von den ParteifĂĽhrungen und Fraktionseinpeitschern aus „SPD“, „CDU“, „CSU“, „GrĂĽnen“ und „FDP“ ein einziges ehrliches Wort gehört hätte, dann hätte man fĂĽr die Entsendung dieser Fronttruppen sehr wohl ein neues Mandat gebraucht, auch wenn man sich auf Selbstschutz herausredet. Denn Operationen bei “Unruhen” (Fronteinsätze), “Zugriffen” (Plattbomben von Dörfern auf der Suche nach irgendwem) und “zum Schutz von (Militär-)Konvois” (im Krieg) sind kein Selbstschutz. (3) Das ist ein ganz normaler Krieg.

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Deutschland voll auf Kriegskurs!

Von Ulrich Tilgner, ZDF-Nahost-Korrespondent, heiĂźt es in der SZ (6), dass die Medien zu regierungsfromm geworden seien, seit die deutsche Freiheit angeblich am Hindukusch verteidigt wird. Und weiter, dass ein geschlossener Kreislauf entstanden sei, in dem Journalisten die Adressaten symbolischer Politik sind und die Wahrheit auf der Strecke bleibt.

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