Herr GeiĂźler, ist das der Erfolg Ihrer Schlichtung?

Mit viel Brimborium hat Heiner GeiĂźler vor einem Jahr eine ‚Schlichtung‘ im Streit um Stuttgart 21 einberufen – das Ergebnis lautete u.a.: Die Leistungsfähigkeit von S21 wird per Stresstest nachgewiesen, die Bäume im Schlossgarten bleiben erhalten. Den Stresstest hat der Tunnelbahnhof nur durch massive Fälschungen in der Berechnung und durch Annahme falscher Zahlen fĂĽr den Kopfbahnhof ‚bestanden‘. Die Abholzung der Bäume hat die Bahn jetzt ausgeschrieben.

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Ägypten: Hat das Referendum schon angefangen?

Referendum. Ein Referendum. Eine Volksabstimmung in Ägypten. Und dann noch darüber, ob der verdammte Militärrat weiter an der Macht bleiben soll. Mein Gott, wie viele Apfelbäume in Ägypten sind da geplündert und wie viele Äppel gesammelt worden, um sie dem auf den Kopf zu werfen, der die Idee gehabt hat? Ein Referendum. Das Volk soll entscheiden, ob der verdammte Militärrat an der Macht bleibt? Und das nach nur 30 oder 40 Leichen?

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Abstimmungskampf: Maulkorb fĂĽr JA-Sager?

Die S21-Lobby tut alles um Werbung fĂĽr das ‚JA zum Ausstieg‘ zu verhindern: Wo sie nur können, verhindern die S21-Betreiber, dass Werbeflächen fĂĽr die JA-zum-Ausstieg-Kampagne vermietet werden. Das jĂĽngste Highlight aus dieser Zensur-Kampagne ist eine einstweilige VerfĂĽgung gegen den Verein Umkehrbar e.V., den Spot ‚Walter Sittler sagt JA zum Ausstieg aus Stuttgart 21‘ nicht weiter zu verbreiten.

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Wer setzt auf die Ägypter? Ich. Mindestens.

Die Revolution in Ägypten geht in ihre zweite Phase. Die religiösen Organisationen wie die Muslimbruderschaft haben sich vom Tahrir-Platz zurückgezogen und paktieren mit dem Militärrat, der vom Generalstabschef und Oberfehlshaber der Armee, Sami Enan diktiert wird, der aus Washington und Langley diktiert wird. Kämpfen und sterben für ihre Freiheit, ihre Demokratie und ihr Land tun wieder einmal die Volkskomitees, die Säkularen, die Intellektuellen, die Jugend, die ganz normalen Ägypter, die glauben, die wirklich und wahrhaftig glauben an eine bessere Zukunft.

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Die Schweiz hat fĂĽr 6 Mrd. Ihr ganzes Netz perfektioniert

Stuttgart: Die JA-zum-Ausstieg-Kampagne war gestern zu Gast in Zürich, wo sie von renommierten Schweizer Bahnexperten und Verkehrspolitikern empfangen wurde: Nationalrätin Franziska Teuscher von den Grünen, ProBahn-Vorsitzender Edwin Dutler und der ehemalige SBB-Chef Benedikt Weibel. Unter seiner Führung wurde das groß angelegte Projekt Bahn2000 realisiert, das aus 135 Bauprojekten in der ganzen Schweiz besteht. In Sachen Demokratie äußerten sich die schweizer Gastgeber sehr unerwartet: „Ein bisschen Stuttgart würde auch der Schweiz gut tun“, sagte Franziska Teuscher. Was jedoch das milliardenschwere Großprojekt Stuttgart 21 angeht, war das Urteil klar und eindeutig: „Das ist gegen jede eisenbahntechnische Vernunft. Es ist die größte Dummheit, die ich an Projekten je in Europa gesehen habe!“ (Edwin Dutler). Der Aufwand und die Kosten stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen.