Hunderte Piloten und andere Flugzeugbesatzungsmitglieder forderten von den Fluggesellschaften, sie sollten sich weigern, FlĂŒchtlinge aus Israel nach Afrika zu transportieren. Sie schworen, sie seien nicht wie die deutschen LokomotivfĂŒhrer, die Juden in die Vernichtungslager und damit in den Tod transportiert hatten.
Eine Ă€ltere Frau, die aus einem solchen Lager geflohen war, verkĂŒndete im Fernsehen, sie werde FlĂŒchtlinge, die sie um Hilfe bitten wĂŒrden, verstecken. Sie rief alle israelische Frauen auf, dasselbe zu tun und FlĂŒchtlinge auf den Dachböden ihrer HĂ€user zu verstecken. Das war eine deutliche Anspielung auf Anne Frank, die wĂ€hrend des Holocaust mit ihrer Familie auf einem Dachboden in Amsterdam versteckt worden war.
Das geschieht jetzt, die Flut steigt, es ist eine Stimme Israels, die lange Zeit nicht zu hören war, eine Stimme, die so viele Jahre verstummt war, die Stimme meines Israels, die Stimme des Israels von gestern – und hoffentlich die des Israels von morgen.