Berlin: Der Medienkongress tanzt

Die Party zum bcg-Kongress der unabhängigen Medien bietet die Chance sich die Blogger-RĂĽpel und Autoren des 21.Jahrhunderts mal näher anzuschauen. Am 14./15. November trifft sich in der c-base, der Raumstation unter Berlin, die neue Generation der Informationswelt. Während Murdoch, afp und RTL Wasser saufen gehen, organisiert der öffentliche Nachrichtendienst „fĂĽr Demokratie und Freiheit“ im Weltkommunikationsnetzwerk seine Strukturen. Dabei werden natĂĽrlich, wie immer, die besten Deals an der Bar neben der Tanzmeute gecheckt werden.

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So stirbt das Tennis

Wie Kim Clijsters wegen eines angeblichen Fussfehlers von Serena Williams der Sieg gegen im Halbfinale der US Open geschenkt wird. Später wird es durch die gesamte Presse hindurch Häme auf Serena Williams hageln. Dreifache Siegerin der US Open, erfolgreich, Schwester auch berĂĽhmt, muskulös und dann noch schwarz – das muss doch mal ein Ende haben. Man war sich denn auch darĂĽber einig, dass es fair ist wegen eines nicht existierenden Fussfehlers dieser grossen, unbeherrschten Negerin (die einen sehr gefährlichen Eindruck machte) in der entscheidenden Phase des Halbfinales der US Open erst einen Punkt abzuerkennen und dann noch einen Punkt abzuziehen, weil sie sich darĂĽber aufregte.

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Tobin-Steuer? Was für ´ne Tobin-Steuer? Ach, DIE Tobinsteuer..

Nach der Linken (17 Jahre zu spät) fordert nun auch die SPD (37 Jahre zu spät) die Abgabe auf Profite durch Finanztransaktionen in der „Globalisierung“. Und dann gleich 0.05 Prozent. Ein Blick sagt mehr als tausend Worte, gerade wenn man einmal in die Vergangenheit schaut. Es gab in den nicht nur gefĂĽhlten 134 Jahren SPD noch nie irgendetwas, was diese Partei gegen den weltweiten Fluss von Kapital und dessen Macht unternahm, von irgendeinem gehaltenen Versprechen ganz zu schweigen. Die Steuer auf internatonale Devisengeschäfte wurde bereits 1972 vom Wirtschaftswissenschaftler und späteren Nobelpreisträger James Tobin gefordert, der dieser Idee auch den Namen gab (1). Nun bringen SteinbrĂĽck und Steinmeier diese Idee ins Spiel, tun dabei so als hätten sie diese erfunden und erwarten nun das Schulterklopfen, sowie ein Ansteigen der Umfragen auf 22 Prozent oder so.

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Wilfried Schmickler ĂĽber Krise, Krieg und Wahlbeteiligung

In der Sendung „Mitternachtsspitzen“ vom 5.September äusserte sich Wilfried Schmickler, von Beruf „Clown der Intellektuellen“ (auch „Kabarettist“ genannt), ĂĽber das geliebte Volk, seine Kongenialität im passiven Umgang mit an ihm verĂĽbten RaubzĂĽgen, sowie zum grossen Kontext zwischen der Wahl von Oben und der von Ganz Oben.

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Americans, socialist or alive

If a country does not care about Health Care for their citizens, then what does it care about anyway? One still popular interpretation of Christianity, Calvinism, defines every not-wealthy person as guilty and a sinner, because he´s not successful and therefore not loved by the Allmighty. Well, that perfectly fits to the social system in America: if you´re poor, you´re guilty and moreover a potential socialist, because you could come to the conclusion that the wealthy are just regular human beings like everybody else is.

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