Gangster State

Immer mehr KĂŒnstler setzen sich kritisch mit den politischen aggressiven Vorgehen ihrer demokratisch gewĂ€hlten Volksvertreter in ihren Werken auseinander und spiegeln die ZustĂ€nde in ihren Staaten und den anmassenden Einfluss im Namen der Demokratie auf die gesamte Welt wider, der von Militarismus und Bankenkonzernen durchdrungen ist – allen voran die Vereinigten Staaten von Amerika. Patricia Wells lebt in Grossbritannien, ist US-BĂŒrgerin und postgraduale Studentin in Digitalen Medien. Sie erstellte das Video „Gangster State“, fĂŒr den Sound zeichnet Brian Routh verantwortlich und der Sprecher ist Michael Parenti.

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Bischof Martinelli: geheimnisvoller Army-Helikopter versorgt BootsflĂŒchtlinge in no fly zone

Das bootspeople-Syndrom: Je mehr afrikanische FlĂŒchtlinge den Sprung ĂŒber das Meer schaffen um so besser fĂŒr die NATO. Eine raffinierte psychologische KriegsfĂŒhrung ist entscheidend fĂŒr den Erfolg des Sieges oder der Niederlage eines militĂ€rischen Einsatzes und fĂ€ngt schon mit der Vorbereitung an. In den meisten FĂ€llen benötigt man in demokratisch organisierten LĂ€ndern zur Intervention die Bewilligung eines Parlamentes und die Akzeptanz der politischen Parteien, Organisationen und den RĂŒckhalt in der Bevölkerung, um grösseren Widerstand durch Proteste zu verhindern. Eine neue ganz besonders dĂ€mliche Meldung dazu ist die Munition der europĂ€ischen NATO-Jagdbomber, die nun ausgegangen wĂ€re um den Vereinigten Staaten von Amerika gesichtswahrend wieder den Anlass zu liefern, eigene Kampfjets ins umkĂ€mpfte Ölrevier zu schicken, denn eine Lieferung als Nachschub wĂ€re wegen fehlender KompatibilitĂ€t nicht möglich und Europa ein militĂ€rischer Kindergarten mit Sandkasten-Buddelspielen. Dabei wurden sĂ€mtliche Manöver der NATO in der Vergangenheit gerade wegen dieser passenden Übereinstimmung und dem Abgleich durchgefĂŒhrt und in ihren diesbezĂŒglichen Armee-Webseiten hochgelobt.

Das Bibbern der SchĂ€fer im grĂŒnen Schafspelz

WĂ€hrend BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen in der neuesten Emnid-Umfrage stabil bei 24 Prozent bleibt, sinkt die SPD auf das Ergebnis der Bundestagswahl 2009, fĂŒr das ihr damaliger GröKaz (grĂ¶ĂŸter Kanzlerkandidat aller Zeiten) und heutiger Fraktionsvorsitzender im Bundestag Frank-Walter Steinmeier verantwortlich zeigte. Damit beweist die Partei von ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin die KontinuitĂ€t und StabilitĂ€t von erfolgreichen Verlierern. Derweil winken, ebenfalls in nackter Panik, die alten Kader in der Berliner Parteizentrale von BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen wild armrudernd aus dem Fenster. Überholen, Sozens, bitte wieder ĂŒberholen. Sonst mĂŒssen wir uns der CDU anbiedern, um unseren Laden wieder runter zu quatschen. Da diese natĂŒrlich ebenfalls absĂ€uft, weil die Leute von dem ganzen „Weiter so mit Nichts als Macht“ der letzten 21 Jahre die Schnauze voll haben, stehen auch in der Bundeshammelherdenleitung von BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen die SchĂ€fer im Schafspelz vor dem gleichen Problem wie der Rest der Nomenklatura Deutschlands: Wie machen wir einfach weiter was wir wollen, ohne dass diese verdammte Demokratie, diese Herrschaft des (Partei)Pöbels ausbricht?

Großdemo gegen „Stuttgart 21“: Tausende ziehen wieder ihre Bahn

Die Stuttgarter lassen einfach nicht locker. Wieder versammeln sie sich gegen das schon schwankende urbane und verkehrsindustrielle Umbauprogramm ihrer Region mit dem großspurigen Namen „Stuttgart 21“, das bereits in den letzten ZĂŒgen liegt. Sie wissen, ihr Kampf ist dabei, einer der spektakulĂ€rsten Erfolge einer regionalen Gesellschaftsbewegung in Deutschland ĂŒberhaupt zu werden.

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