Angeblicher "Selbstmordanschlag" in Kabul vor Berliner Bundestagsdebatte

Explosion direkt vor dem Militärflughafen, rechtzeitig zur Debatte über den Afghanistan-Krieg in Deutschland. Und wieder einmal Taliban am Telefon. Schon wieder hat sich ein Afghane selber umgebracht – sagt „ein Isaf-Offizier“ (1) und „eine Polizei-Quelle“ (2). Die schnellsten Forensiker der Welt leben bekanntlich in Kriegszonen und die unvorsichtigsten Militärs natürlich auch. Wie wäre es sonst möglich, dass sich heute morgen ausgerechnet direkt vor dem Militärflughafen Kabuls ein afghanischer „Selbstmordbomber“ („suicide bomber“) in seinem Auto voll Sprengstoff in die Luft jagen könnte?

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Fregatte BRANDENBURG: Nachrichtensperre für die Besatzung

Schweigen am Golf: Über den angeblichen Zwischenfall legt sich der Mantel der Stille Über die Besatzungsmitglieder der Fregatte „Brandenburg“ wurden heute eine Nachrichtensperre verhängt, nachdem die Bundeswehr den ominösen neuen Piraten-Vorfall veröffentlicht hat, wir berichteten.

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Bundeswehr-Macht Schlagzeilen

Meldung über einen angeblich erschossenen mutmasslichen „Piraten“ durch die Bundeswehr im Rahmen der Operation „Atalanta“ im Golf von Aden. Heute meldet die Bundeswehr, dass sie schon wieder einen Menschen töten musste bei ihrem Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit auf dem Globus. Aber stimmen die Militärangaben?

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Taliban am Telefon

Afghanistan und der Luftangriff: Andauernd werden irgendwelche Erklärungen der „Taliban“ durch die bürgerliche Presse veröffentlicht. Woher stammen diese eigentlich? Die neueste Blödelei, die man heute lesen musste: ein „Sprecher“ der „Taliban“ namens „Sabiullah Mudschahid“ habe die Aufklärung des am frühen Freitag vom deutschen Militär nahe Kunduz verübten „Massenmordes“ in einer „unabhängigen Untersuchungskommisssion“ gefordert. Das hätte jetzt auch von Radio Utopie stammen können. Nur haben wir nicht bei der „Zeit“ (1) angerufen. Aber wer war es dann?

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Friedensbewegung mit 8 Jahre altem Splitter im Auge

„Friedensratschlag“ fordert nach Luftangriff in Afghanistan Rücktritt von Verteidigungsminister Jung / Aufruf für bundesweite Proteste am Mittwoch / Linksfraktion beantragt Aktuelle Stunde im Bundestag. Nach den Attentaten vom 11.September 2001 änderte sich die Welt. Unter anderem änderten sich die Werte fast aller ehemals linken, pazifistischen, emanzipatorischen oder/und sozialistischen Gruppen und Organisationen. Krieg wurde notwendig, Invasion Notwehr, Lügen ein notwendiges Versehen aus Notwehr, Mord an Zivilisten „Kollateralschäden“, innere Kriegführung und Freiheitsberaubung durch den Staat „Gefahrenabwehr“. Da konnte man halt nix machen, so als Linker, gell. Ausser natürlich dummquatschen und dem Imperialismus durch Kollaboration („Friedenseinsätze, UN blabla, Bin Laden will uns alle töten“) den Rücken freihalten. Jetzt wacht das ganze feige Pack auf, was eine Million Tote allein im Irak geduldet und jede Dummquatscherei der Geheimdienste willig geschluckt hat, und fängt an rumzujammern. Toll.

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