Joachim Gauck: Zitate eines Antidemokraten und Extremisten

Joachim Gauck: Zitate eines Antidemokraten und Extremisten
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Joachim Gauck ist von den Parteileitungen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen bei einer gemeinsamen Pressekonferenz von Sigmar Gabriel, Frank-Walter Steinmeier, Cem Özdemir und Renate Künast als favorisierter Kandidat dieser Parteien für die nach Grundgesetz zwingend bis zum 18.März abzuhaltende Bundesversammlung und das Amt des Bundespräsidenten bestätigt worden. Hier nun Zitate und Aussagen des von SPD und Bündnis 90/Die Grünen favorisierten, sowie auch aus der FDP und “pro-europäischen” bzw “föderalistischen” Antidemokraten unterstützten Präsidentschaftskandidaten Joachim Gauck.

Gauck zu Montagsdemonstrationen 2004: “töricht und geschichtsvergessen”

2004 beginnen Montagsdemonstrationen der Bevölkerung in der Berliner Republik gegen die sogenannten Hartz-Gesetze, die vom Industrie-Manager Peter Hartz (Mitglied der SPD und der “Gewerkschaft” IG Metall) nach Konzept des 1999 erschienenen Schröder/Blair-Papiers (“Die Schwächen der Märkte wurden über-, ihre Stärken unterschätzt”, 1) durch alle damaligen Bundestagsparteien, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, CDU und CSU und mit Unterstützung des “Deutschen Gewerkschaftsbundes” (DGB) beschlossen worden waren. Joachim Gauck erklärt dazu im August 2004, es sei

“töricht und geschichtsvergessen, wenn der Protest gegen Sozialreformen unter dem Titel Montagsdemonstration stattfindet”. (2)

Kontext der damaligen Hetze gegen die basisdemokratisch, allein gegen alle politischen Organisationen aus der Bevölkerung heraus organisierten friedlichen Großdemonstrationen: der damalige Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) spricht von einer Beleidigung der Zivilcourage, welche die ostdeutsche Bürgerrechtsbewegung 1989 gezeigt hätte. Vera Lengsfeld (CDU) äußert in der “Bild”-Zeitung, “dass das Erbe der Bürgerrechtsbewegung hier instrumentalisiert wird”.

Gauck zu Stuttgarter Montagsdemonstrationen Dezember 2010: “man muss sich darüber freuen, dass Bürger an der demokratischen Willensbildung teilnehmen.”

In einem am 30. Dezember 2010 im “Tagesspiegel” (3) erschienenen Exklusiv-Interview wertet Joachim Gauck (die Grünen stehen in Baden-Württemberg wegen ihrem angeblichen Eintreten gegen das Industrie-Programm “Stuttgart 21″ bereits bei 29 Prozent in den Umfragen) nach zum damaligen Zeitpunkt 57 Montagsdemonstrationen in Stuttgart die dortigen Bürgerprotest gegen das S21-Programm als gutes Zeichen für die Demokratie:

“Egal, wie man die Proteste über Stuttgart 21 inhaltlich bewertet, muss man sich darüber freuen, dass sich Bürger von ihren Sofas erheben und an der demokratischen Willensbildung teilnehmen.”

Gauck zu Stuttgarter Montagsdemonstrationen Oktober 2011: Warnung vor “Protestkultur”, die “aufflammt, wenn es um den eigenen Vorgarten geht”

16. Oktober 2011, eine Veranstaltung der Zeitung “Die Zeit” (Zeit Matinee) des Holtzbrinck-Verlages in den Hamburger Kammerspielen (4). Joachim Gauck äußert sich kurz vor der mittlerweile 95. Stuttgarter Montagsdemonstration gegen das regionale S21-Umbauprogramm erneut über die Stuttgarter Bürgerbewegung  und warnt vor einer “Protestkultur”,

“die aufflammt, wenn es um den eigenen Vorgarten geht“

Joachim Gauck entdeckt in der allein gegen alle Partei-Organisationen aus dem Nichts aufgebauten Bürgerbewegung, deren Anliegen später 1.5 Millionen Badener und Württemberger in einer Volksabstimmung ihre Unterstützung geben, den Ausdruck einer “deutschen Neigung zu Hysterie und Angst”, die er “abscheulich” nennt.

Gauck: Debatte über Kapitalismus “unsäglich albern”

16. Oktober 2011, “Zeit Matinee” in den Hamburger Kammerspielen (4). Joachim Gauck äußert hinsichtlich der weltweiten Proteste gegen das international gesetzfreie Finanz- und Wirtschaftssystem Kapitalismus, das in keiner einzigen Verfassung eines Staates der Welt zwingend vorgeschrieben ist, daß er schon die ganze Debatte darüber für “unsäglich albern” halte. Der Traum von einer Welt, in der man sich der “Bindung” der Geldmärkte entledigen könne, sei eine “romantische Vorstellung”. Es werde keine dauerhafte Protestbewegung gegen die Banken und das Finanzsystem geben, so Gauck:

“Das wird schnell verebben”.

Der oft als “ex-DDR-Bürgerrechtler” titulierte Gauck zieht die Proteste gegen die Diktatur des Kapitals, gerade im Euro-System, in die Nähe der Diktatur des DDR-Regimes:

“Ich habe in einem Land gelebt, in dem die Banken besetzt waren.”

Gauck: politische Entscheidungen nicht von der “Gefühlslage der Nation” oder von Wahlen abhängig machen.

16. Oktober 2011, “Zeit Matinee” in den Hamburger Kammerspielen (4). Joachim Gauck äußert sich zum Atomausstiegsgesetz der Merkel-Regierung, welches ein Abschalten aller Atommeiler bis zum Jahre 2023 vorsieht (dem Gesetz haben Bündnis 90/Die Grünen zugestimmt). Gauck äußert,

“man könne wichtige politische Entscheidungen, wie etwa den Ausstieg aus der Kernkraft, nicht von der Gefühlslage der Nation abhängig machen. Genau das aber tue die Regierung Merkel, weil die Furcht vor der nächsten Wahlniederlage das politische Handeln dominiere. „Ich fürchte mich vor einem modernen Politikertyp, der völlig auf Inhalte verzichtet“, so Gauck.”

Gauck zum friedlichen Zusammenleben der Völker: Thilo Sarrazin hat “Mut bewiesen” und “bestehendes Problem offen angesprochen”

In dem am 30. Dezember 2010 im “Tagesspiegel” (3) erschienenen Exklusiv-Interview attestiert Joachim Gauck dem SPD-Mitglied Thilo Sarrazin, ehemals von “Die Linke” und SPD gestützter Berliner Finanzsenator und nachfolgend Mitglied des Bundesbank-Direktoriums, “Mut bewiesen” zu haben. Gauck über Sarrazin:

“Er hat über ein Problem, das in der Gesellschaft besteht, offener gesprochen als die Politik.”

Die “politische Klasse”, so der von SPD und Grünen favorisierte Präsidentschaftskandidat Joachim Gauck, könne aus dem Erfolg von Sarrazins Buch lernen, dass

“ihre Sprache der politischen Korrektheit bei den Menschen das Gefühl weckt, dass die wirklichen Probleme verschleiert werden sollen”.

Gauck zum durch die SPD-Parteileitung niedergeschlagenen Ausschlussverfahren gegen Thilo Sarrazin:

“Man muss nicht gleich demjenigen Sanktionen androhen, der ein bestehendes Problem offen anspricht.”

Thilo Sarrazins offen angesprochene Probleme:

“Alle Juden teilen ein bestimmtes Gen” (5)

Sarrazin untermauerte seine Thesen, die irrational und rassistisch Religion, Biologie und vermeintlich “durchschnittlich niedrigere Bildungsleistung der muslimischen Migranten” miteinander in Zusammenhang stellen sollen, noch vor dem von Gauck ausgesprochen Lob in einem Interview mit dem “Kurier” (6) am 24. September 2011:

“Es ist ja auch interessant, dass von den rund 840 Nobelpreisträgern, die es bisher gab, 25 Prozent jüdische Wissenschaftler waren. Es gab 8 Preisträger aus islamischen Ländern, darunter vier Friedensnobelpreise.”

Ein weiteres laut SPD- und Grünen-Präsidentschaftskandidat Gauck “offen angesprochenes Problem” Thilo Sarrazins:

“dass 40 Prozent aller Geburten in der Unterschicht stattfinden..Wir müssen in der Familienpolitik völlig umstellen: Weg von Geldleistungen, vor allem bei der Unterschicht.” (7)

Gauck zur Stellung der Familie: Heirat bei Präsidentenamt

Ex-Pastor Joachim Gauck lebt seit 21 Jahren von seiner Frau getrennt, hat sich jedoch nie scheiden lassen. Seine Lebenspartnerin ist die leitende Redakteurin Innenpolitik der “Nürnberger Zeitung”, Daniela Schadt. Bereits im Juni 2010 erklärte Gauck, er werde sich von seiner Frau scheiden lassen und Schadt heiraten – im Falle seiner Wahl zum Präsidenten. Der evangelische ex-Pastor Gauck zu seinen gesetzten Prioritäten:

“Ich bin ja kein Feind bürgerlicher Lebensformen.” (8)

Gauck über Gott, das Leben, die Freiheit, die Welt und die Deutschen

Bei einer Matinée in Wien schließt Gauck nicht aus, sich als Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten erneut zur Verfügung zu stellen. Er sagt dazu (9):

“Im Moment habe ich ein sehr, sehr schönes Leben – und so eine Aufgabe bedeutet doch große Loyalität, und das bedeutet Einschränkung und Rücksichtnahme. (..) Wenn mich dieser Ruf erreichen sollte, werde ich mich mit meiner Definition von Freiheit, die ja Verantwortung heißt, damit auseinandersetzen. (..) Ich habe doch zu diesem Thema die ganze Zeit nichts gesagt. Deshalb warte ich mal – bis morgen oder übermorgen. Schau´n wir mal. (..) Gott und die Mehrheit wird sich fügen.”

Joachim Gauck wurde bereits bei seiner ersten Kandidatur durch das “linksliberale” FDP-Netzwerk “Dahrendorfkreis” und dessen Mitbegründer Christoph Giesa unterstützt, der eine Pro-Gauck-Kampagne auf Facebook initiierte. Unternehmensberater Christoph Giesa war ehemals Landesvorsitzender der Jungen Liberalen Rheinland-Pfalz (10, 11), Protege von FDP-Bundestagsfraktionsvorsitzenden Rainer Brüderle und ist Mitglied der “Europa-Union” (12), einem der zahlreichen Netzwerke von “Föderalisten”, die das Grundgesetz und den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zugunsten eines “vereinten Europa” in Frage stellen. Der Verein “Europa-Union Deutschland e.V.” verfügt über eine eigene Schatten-Fraktion im Bundestag, mit Hunderten von Abgeordneten aus allen oder fast allen Fraktionen, die sich in der “Europa-Union Parlamentariergruppe Deutscher Bundestag” organisiert haben. (Die Schatten-Fraktion des Deutschen Bundestages)

Am 2. Februar war Gauck in Rheine in der Ignatz-Bubis-Aula im Josef-Winkler-Zentrum Gast der weit rechts stehenden “Europa-Brücke”. (13)

Gauck wird von einer ganzen Reihe sogenannter “Föderalisten” unterstützt. (14)

Epilog

18.40 Uhr

Bereits gegen 18 Uhr machte die Nachricht die Runde – Joachim Gauck hat bezüglich seiner Kandidatur abgesagt. Seitdem macht man sich in der Informationsindustrie offenbar hektisch Gedanken darüber, wie man das am besten nicht meldet.

18.47 Uhr

Ein diesbezüglicher Versuch: dieser um 18.42 Uhr in Google News erschienene Artikel “Der Beinahe-Präsident” von Claudia Haas, afp. Angeblicher Veröffentlichungstermin: 14:23 Uhr. Wirklich wahnsinnig clever. Wenn man immer noch nicht begriffen hat, was Informationsgesellschaft bedeutet.

19.00 Uhr

Ein anderer verschämter Hinweis auf die Absage Gaucks: in der “Zeit” kommt eine bereits heute morgen am Medienmarkt vergriffene Meinungsschablone Marke “Merkel setzt Suche nach neuem Bundespräsidenten fort” gegen 18.55 Uhr wieder zu Ehren. Erschienen ist der Artikel nach dem Datum bereits um 08:56 Uhr.

20.12 Uhr

Mehrere Quellen melden: nach einem internen Machtkampf, der die Regierungskoalition fast zerreißt, wird Joachim Gauck gemeinsamer Präsidentschaftskandidat von CDU, CSU, FDP, SPD, Bündnis 90/Die Grünen. Kanzlerin Angela Merkel ruft ihn nach Informationen der “Bild”-Zeitung gegen 20.00 Uhr an, um ihm dies mitzuteilen, nachdem sie zuvor stundenlang zuvor nach Kräften versucht hat das zu verhindern. Gauck akzeptiert, obwohl er vorher geäußert hat, er wolle “kein streitiger Kandidat” zwischen politischen Lagern sein.

21.18 Uhr

Claudia Roth, Sigmar Gabriel, Horst Seehofer, Joachim Gauck, Angela Merkel, Phillip Rösler sitzen nebeneinander und sagen sich lauter ehrenwerte Dinge unter ehrenwerten Leuten.

Joachim Gauck ist zum Präsidenten gemacht worden.

Quellen:
(1) http://www.glasnost.de/pol/schroederblair.html
(2) http://www.rp-online.de/politik/deutschland/hartz-iv-weiter-streit-um-montagsdemonstrationen-1.1622178
(3) http://www.tagesspiegel.de/politik/politik-und-gesellschaft-gauck-attestiert-sarrazin-mut/3685052.html
(4) http://www.zeitverlag.de/pressemitteilungen/joachim-gauck-antikapitalismusdebatte-ist-unsaglich-albern/
(5) http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-08/sarrazin-juden-gene-migration
(6) http://kurier.at/nachrichten/4154805-thilo-sarrazin-legt-nach.php
(7) http://www.rp-online.de/politik/deutschland/sarrazin-berlinern-mangelt-s-an-intellekt-1.2298123
(8) http://www.bz-berlin.de/aktuell/deutschland/joachim-gauck-schlie-szlig-t-heirat-nicht-aus-article888358.html
(9) http://www.focus.de/politik/deutschland/wulff-unter-druck/ddr-buergerrechtler-kann-sich-wulff-nachfolge-vorstellen-gauck-gott-und-die-mehrheit-wird-sich-fuegen_aid_715635.html
(10) http://www.dahrendorfkreis.de/?p=62
(11) http://theeuropean.de/christoph-giesa
(12) http://www.elite-im-hamsterrad.de/derautor.html
(13) http://europa-bruecke.blogspot.com/2011/12/beinahe-bundesprasident-bewegt.html
(14) http://www.wir-fuer-gauck.de/

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21 Kommentare

  1. Harry
    Am 19. Februar 2012 um 15:11 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Gauck hat sich ja bereits in der nach ihm bespitznamten ‘Behoerde’ als weitgehend zuverlaessiger Gatekeeper profiliert, und somit fuer jedwede Position die Intergritaet verlangt, als ungeeignet ausgewiesen. Leider bedeutet dies in unserer Tagen, dass er beste Aussichten hat Bunderpraesident zu werden, denn genau so einer, der ohne Ansehen von Recht, Moral oder gar Ethik tut, was ihm seine Goenner zurufen, wird jetzt gebraucht. Bedauerlicher Weise, ist er nicht der einzige Kandidat dieser ‘Gueteklasse’. Wir werden sehen…

  2. Roderic
    Am 19. Februar 2012 um 17:42 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich finde gut, dass es Leute gibt, die den Gauck-Hype der Medien nicht unkritisch akzeptieren.

    Gauck ist herausragender Vertreter des Extremismus-Theorems, das auf Ernst Nolte zurückgeht. Seine letzte Konsequenz lautet nicht nur Links=Rechts, sondern Hitler war Notwehr gegen Stalin.

    siehe auch hier:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Veldensteiner_Kreis
    http://de.wikipedia.org/wiki/Prager_Erkl%C3%A4rung

  3. Volksverdummung
    Am 19. Februar 2012 um 20:18 Uhr veröffentlicht | Permalink

    .
    @Roderic
    .
    ZITAT: “Gauck ist herausragender Vertreter des Extremismus-Theorems, das auf Ernst Nolte zurückgeht.”

    Gauck ist KEIN HERAUSRAGENDER VERTRETER irgendeines Extremismus-Theorems. Mir fällt jedenfalls nicht zitierfähiges ein, was ich diesem Herrn zuschreiben könnte. Und eine Extremismus-Debatte ist in diesem Zusammenhang verfehlt, weil Sie nur auf Stammtisch-Niveau geführt werden würde!
    .
    Gaucks Beteiligung an diversen Klüngeln antikommunistischer Politvereine qualifiziert ihn weder “automatisch” zu höheren Weihen, auch wenn der PRÄSIDENTENWAHLVEREIN sich offenbar davon blenden lässt, noch lässt es den “automatischen” Schluss zu, dass er ein Relativierer des FASCHISMUS sei.
    Dafür fehlen mir einfach die B e l e g e.
    Die “WIKI”-Links, die Du lieferst, geben das tatsächlich gar nicht her !

    Ich bevorzuge es, mich an dem zu orientieren, was ich dem “Kandidaten” selbst zuschreiben kann, oder zuschreiben muss!
    .
    Und damit wir uns verstehen:
    Das “Erbe der Montagsdemonstrationen von 1989″ gehört NICHT denjenigen, die sich heute als scheinbare “Interessenvertreter der Bürger” ins RAMPENLICHT schieben lassen.

    Wer Gaucks “BÜRGERNÄHE” und “SOZIALES GEWISSEN” näher sezieren möchte, der sollte sich auf seine Aussagen zu den “HARTZ IV-Protesten” (Montagsdemonstrationen!) zwischen 2003 und 2008 konzentrieren!
    Diesbezüglich gibt es z.B. einen e r h e l l e n d e n Artikel auf “Wikipedia”…

    Mit freundlichem Gruss
    .
    HESSE
    .

  4. FräuleinSonne
    Am 19. Februar 2012 um 20:44 Uhr veröffentlicht | Permalink
  5. Demokrat
    Am 19. Februar 2012 um 21:30 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Oh, habe gerade bei der Suche nach Gauck diese Website von ewig-Gestrigen entdeckt. Ihr seid ja super drauf. Wenn ich die Aussage oben rechts im Eck sehe, kann ich nur den Kopf schütteln. Ihr findet wohl Demokratie wohl auch nur toll, wenn Sie nach Eurem Kopf geht. Ich habe auch für Ja, gestimmt (also gegen den Bahnhof). Trotzdem muß man mal die Mehrheitsmeinung der Bürger aktzeptieren. Das könnte Ihr aber ganz offensichtlich nicht.
    Von daher kann ich über die Ausage zum scheinbaren “Antidemokraten” Gauck nur lachen… Oh Mann…

  6. petrapez
    Am 19. Februar 2012 um 22:43 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Volker Pispers über die Aussagen von Joachim Gauck vom 18.10.2011

    http://www.youtube.com/watch?v=ZLBfKhvq-Ng

  7. petrapez
    Am 19. Februar 2012 um 22:54 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Der frühere Chef der Stasi-Unterlagen-Behörde, Joachim GAUCK, hat erneut die geplante Versetzung von Ex-Stasi-Leuten aus der Aufarbeitungsbehörde kritisiert. An den jetzigen Amtschef Roland JAHN gewandt sagte GAUCK am Samstag, eine solche Sanktion halte er nach 20 Jahren für nicht verhältnismäßig. Es sei ein Irrtum zu glauben, dass sich mit der Versetzung von 45 früheren Stasi-Leuten die Gefühle der oft traumatisierten Opfer ändern würden. Dafür erntete GAUCK bei einer Podiumsdiskussion in der früheren Stasi-Zentrale in Berlin-Lichtenberg Pfiffe und Buhrufe.

    http://f3.webmart.de/f.cfm?id=2165073&r=threadview&t=3903585&pg=1

  8. Volksverdummung
    Am 20. Februar 2012 um 06:21 Uhr veröffentlicht | Permalink

    .
    @Roderic
    .
    ZITAT: “Gauck ist herausragender Vertreter des Extremismus-Theorems, das auf Ernst Nolte zurückgeht.”

    Das ist mir zu einfach.
    Gauck ist KEIN HERAUSRAGENDER VERTRETER irgendeines Extremismus-Theorems. Mir fällt jedenfalls diesbezüglich nichts zitierfähiges ein, was ich diesem Herrn zuschreiben könnte.

    Und eine Extremismus-Debatte erscheint mir in diesem Zusammenhang etwas verfehlt. Oder ist Gauck ein politischer “Extremist”? – (wie definiert man einen Extremisten?) – Wohl kaum. Der macht den “Job” nur dann, wenn der ihm nicht zu viel abfordert; körperlich u. mental.
    .
    Gaucks Teilnahme an diversen Klüngeln antikommunistischer Politvereine qualifiziert ihn nicht automatisch zu “höheren Weihen”, auch wenn sich der PRÄSIDENTENWAHLVEREIN (Antikommunisten, Pro-Europäer und diverse Eleven) davon offenbar blenden (!) lässt.
    Die “Klüngelei” mit Sarkozy, Vaclaf Havel u.a. lässt ebenso wenig den automatischen Schluss zu, dass er ein Relativierer des FASCHISMUS sei.
    Dafür FEHLEN MIR hier einfach die B e l e g e.
    Die “WIKI”-Links, die Du angegeben hast, geben das jedenfalls nicht her.
    .
    2. Damit wir uns nicht missverstehen:
    Das “Erbe der Montagsdemonstrationen von 1989″, oder die DEUTUNGSHOHEIT über die “WENDE-Zeit” ab 1989, gehört NICHT Herrn Gauck, oder anderen “IDENTITÄTSSTIFTERN”, die damit nur politisch u. persönlich hausieren gehen wollen. Dieses Erbe sollte allen Bürgern jederzeit zur Verfügung stehen, zumal dann, wenn Sie sich gegen die STAATSGEWALT empören müssen!
    .
    Gaucks Haltung gegenüber den “HARTZ IV-Protesten” (Montagsdemonstrationen!) zwischen 2003 und 2008 zeugte nicht von echter “BÜRGERNÄHE” oder einem echten “SOZIALEN GEWISSEN”.
    Diesbezüglich gibt es z.B. einen e r h e l l e n d e n Artikel auf “Wikipedia” (stichwort: “Montagsdemonstationen u. Hartz IV-Proteste”).
    .
    Für Vorschusslorbeeren gibt es keinen Anlass. Gauck ist KEIN Volkstribun.
    Er ist auch nicht der Kandidat der Bürger! Auf die wird bei der “Kür” keine Rücksicht genommen!
    .
    Mit freundlichem Gruss
    .
    HESSE
    .

  9. West
    Am 20. Februar 2012 um 08:29 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Na, was solls. Noch so ein alter Sack, der jahrelang treu gedient hat (“unsäglich albern”) und dafür jetzt ein Pöstchen bekommt. Dabei wir er als “respektabler Demokrat”, Typ “Staatsmann” verkauft. Was steckt dahinter ? Gar nichts. Die Kommentare dieses Mannes beweisen doch hinlänglich, dass er entweder noch immer in den 80er Jahren lebt oder aber recht kalt ist gegenüber den Sorgen, die die jüngeren Generationen plagen. Eigentlich war mit mehr auch nicht zu rechnen. Als ein Kandidat, der einerseits erzkonservativ und wenig demokratisch ist, sich aber gleichzeitig auch blendend mit der angeblichen Opposition dieses Landes versteht, ist er ideal geeignet um das überflüssigste Amt aller Zeiten zu besetzen. Armes Deutschland.

  10. Meier
    Am 20. Februar 2012 um 08:50 Uhr veröffentlicht | Permalink

    G. wird ESM zeichnen, fürchte ich.

  11. Michael
    Am 20. Februar 2012 um 10:08 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Wenn man hier so die Kommentare liest wird zuerst das Haar in der Suppe gesucht statt den Mann erst einmal arbeiten zu lassen!
    An jedem anderen Kandidaten hättet Ihr mindestens genauso rumgemäkelt. Das scheint ein Problem unserer Gesellschaft zu sein.

  12. Volksverdummung
    Am 20. Februar 2012 um 10:49 Uhr veröffentlicht | Permalink

    .
    @Meier
    .
    Kann DIr da nur beipflichten!

    Man kommt nicht darum herum! Wulff musste stürzen, weil er es im August 2011 gewagt hatte, die Finanzindustrie in Lindau zu kritisieren, und weil er im September 2011 in Karlsruhe das Bundesverfassungsgericht ermuntert hatte, das GRUNDGESETZ zu verteidigen.
    Was gilt ein Präsident, wenn Kapitalinteressen im Billionenbereich tangiert werden?

    Andere Präsidenten wurden und werden wegen eines Bruchteils dieser Summe ERMORDET, wenn Sie sich nicht fügen!
    .
    Von Gauck sind derlei Schwierigkeiten nicht zu befürchten! Im Gegenteil. Dieses “Sturmgeschütz des Boulevards” hat keinerlei Ambitionen etwas am “System” zu verändern, weil er selbst tief in die “politischen Netzwerke der Macht” eingebunden ist…

    Vom einstigen “HÜTER der Stasi-Akten” werden wir allenfalls ermahnt werden, keinen “kindischen Bauernkrieg gegen die Finanzmärkte” führen zu wollen…
    .
    Kritische Artikel über den “Theologen”, der sich selbst “in aller Bescheidenheit” als “Demokratielehrer” des Volkes sieht, werden wahrscheinlich, -dem “ESM” zuliebe- bis zur anvisierten finanzpolitischen KASTRATION und SELBSTENTMACHTUNG des BUNDESTAGES, vorsorglich unterbleiben…
    .
    HESSE
    .

  13. Volksverdummung
    Am 20. Februar 2012 um 11:36 Uhr veröffentlicht | Permalink

    .
    @demokrat …(das verirrte Schaf auf der Suche nach Gauck…)
    .
    Oh, mon dieu, Du scheinst leicht verwirrt zu sein.
    Wackerer, KREUZ-braver Schwabe (o. Badenser?): das ist hier eine gefääährliche Seite! :-) Hier versammeln sich nur Ungläubige und Giftmischer!
    .
    Für Narzisten und Ignoranten gibt`s hier nur Gift und Galle… :(
    Und manchmal kommt ein “Kolumbus” vorbei, entleert seine “Leere”, und dann gibt`s wieder was zu lachen…
    .
    Bitte, bitte:
    Definiere mal “ewig-Gestriger”! Ich lach so gern… :-)
    .
    HESSE
    .

  14. Demokrat
    Am 21. Februar 2012 um 07:22 Uhr veröffentlicht | Permalink

    @Volksverdummung

    Dein Name ist Programm. Diese Seite hier ist wirklich Volksverdummung.
    Hier noch einige ergänzende Fakten zu den Gauck-Aussagen, die hier bewußt verschwiegen werden:
    http://www.cicero.de/berliner-republik/wie-das-netz-den-boesen-gauck-erfand/48369?seite=3

    Und ein ewig-Gestriger ist für mich jemand, der heute, bald 22 Jahr nach der Wiedervereinigung plötzlich damalige Staats- und Marktstrukturen wieder beginnt gut zu heißen und nicht begreift, dass das damalige System, frei von jeglicher Marktwirtschaft, den dortigen Staat ins Chaos gestürzt hat. Dort wo heute Griechenland ist, wäre damals die DDR ohne Wiedervereinigung gelandet. Hier verstehen wohl viele überhaupt nichts von Betriebs- und Volkswirtschaft. Da fehlen einfachste Grundlagen.
    Gaucks Aussagen – selbst in der hier verkürzt dargestellten Form – machen ihn mir nur noch sympathischer, weil er im Gegensatz zu den Schreiberlingen hier über den Tellerrand sieht.
    Und nochmal zum Bahnhof: Das ist doch allerhöchst undemokratisch, jetzt noch gegen etwas zu demonstrieren (und wie man den Medien entnehmen kann durch gewalttätige Anschläge gegen Bahneigentum zu unterlegen), was eindeutige von einer Mehrheit der Bevölkerung legitimiert wurde.

    Das was hier Gauck alles vorgeworfen wird, praktiziert die Seite hier in höchster Form.

  15. Demokrat
    Am 21. Februar 2012 um 08:00 Uhr veröffentlicht | Permalink

    @Volksverdummung

    Und noch was: Was soll denn Deine Frage ob, ich “KREUZ-braver Schwaber” oder “Badenser” bin?

    Ich dachte, Ihr seid hier alle Anti-Rassisten. Für mich ist so ein Frage nach meiner Herkunft Regional-Rassismus.

    Ich sage nur Doppelmoral.

    Aber hier gilt für Euch das was hier wohl auch in

  16. Daniel Neun
    Am 21. Februar 2012 um 08:11 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Kommentator Demokrat,
    vielen, vielen Dank. Sowas würde mir keiner glauben, wenn ich solche Kommentare anderen unterstellen würde.

    Es ist also nicht das internationale Finanzkartell IIF, nicht der Frankfurter Währungsdiktator, nicht Goldman Sachs, nicht die Deutsche Bank, es ist die PLANWIRTSCHAFT, die Griechenland ins Chaos gestürzt hat, weil das “frei von jeglicher Marktwirtschaft” war. Aber jetzt kommen da, dank sei den Rettern aus EZB, EU und IWF, blühende weil verramschte Landschaften (will noch jemand ein Inselchen? Ein bisschen Rhodos? Wer will noch, wer hat noch nicht?) – in einem vollkommen anderen Staat, mir einem anderen Alphabet, einer anderen Sprache, der auch bloß ein paar Tausend Jahre alt ist, aber nun behandelt wird die an Deutschland angeschlossene DDR, nur ohne den vorher dort durch die eigene Bevölkerung herbei geführten Umsturz.

    Und dann die Stuttgarter. Die gewalttätigen Anschläge. Die wilden Horden. Das war da ja schon immer so. Die sind eben alle durch den Kommunismus versaut, “Demokrat”.

    Eine Volksabstimmung allein gegen alle, gegen Bundesregierung, Bundeskonzern DB AG, Landesregierung, Stadtregierung, alle Industrie- und Handelskammern zu führen, die dann mit zwei dreist gelogenen und unsagbar zynischen Plakaten gewinnen, mit denen sie gerade die ländlichen Flächen zupflastern – “1.5 Milliarden Euro für den Ausstieg verschwenden?” (gelogen) und “Weiter ärgern oder fertig bauen?” (bis 2021 für unbekannte Summen)
    http://www.welt.de/multimedia/archive/01480/rh_Stuttgart_BM_La_1480794p.jpg

    diese Volksabstimmung gegen diese reichen Lügner und Profiteure zu führen, zu kämpfen und dann bloss 1.5 Millionen Stimmen zu bekommen, in Baden-Württemberg – boah, was für eine Niederlage. Und dann immer noch demonstrieren zu dürfen, huuuiii..Kann das legal sein? Wir sind doch nicht in der DDR…?

    Und dann uns, diese Webseite, mit irgendwelchen Präsidenten aka Kandidaten zu vergleichen, weil wir auch Dir, mein “Demokrat”, unsere Arbeit schenken, die dann in dem von DIR verlinkten Cicero-Artikel empört zitiert werden, aber auf Seite 1
    http://www.cicero.de/berliner-republik/wie-das-netz-den-boesen-gauck-erfand/48369
    (Du kleiner Schelm hast ja auf Seite 3 verlinkt, damit nur ja keiner merkt, wie Du überhaupt hierher gefunden hast), das alles ist so ein verdammtes Geschenk an mich und uns, daß ich Dich hiermit ausdrücklich auffordere mir und uns weiter durch solch geniale Reaktion(en) die Pille genau auf den Drei-Meter-Punkt zu legen.

    Ja, Kommentatoren aus den satten, warmen Einfaltsstuben, kommt alle zu uns. Hier erwartet Euch ein Wettbewerb, wie Ihr ihn noch nie geführt habt, weil Ihr noch nie einen echten führen musstet.

  17. Demokrat
    Am 21. Februar 2012 um 08:22 Uhr veröffentlicht | Permalink

    @Daniel Neun

    Danke, danke, dass mir ein solch fachlich fundierte Diskussion von Euch hier geschenkt wird.

    Nee, nee. Das ist mir hier alles zu zu heftig.
    Diskutiert ihr rechten Demokraten mit Eurer selbst geschaffenen Realität unter Euch weiter.
    Ich halt mich lieber raus, sonst landet noch eine Molotow-Cocktail in meinem Vorgarten.

  18. Schattenmann
    Am 21. Februar 2012 um 10:55 Uhr veröffentlicht | Permalink

    idioten

  19. West
    Am 21. Februar 2012 um 17:01 Uhr veröffentlicht | Permalink

    @ Demokrat
    Ochje, du fürchtest dich vor einem Molotow-Cocktail, nur weil man hier nicht deiner Meinung ist? Nun gut, der Hang zu Paranoia und ein übermäßiges Sicherheitsbedürfnis zeichnet ja so manchen “Demokraten” in dieser Demokratie aus – ebenso die Neigung, dem Gegner unlautere Absichten zu unterstellen. Zu was führt das ? In letzter Konsequenz wohl zu einer Einschränkung jener Freiheit, um die ihr Pseudodemokraten immer so besorgt seid. Schon irgendwie traurig.

  20. Quidde
    Am 22. Februar 2012 um 09:47 Uhr veröffentlicht | Permalink

    @radio-utopie
    Zu dem Zitat unter “Gauck über Gott, das Leben die Freiheit…” fehlt eine korrekte Quellenangabe. Der Link zu Focus (9) ist nicht zielführend, daraus kann man nur entnehmen, dass Gauck in Wien war und nichts weiter.

  21. Daniel Neun
    Am 22. Februar 2012 um 12:41 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Quidde. Gehe wie folgt vor:
    1. Auf Link klicken
    2. Banane aus dem Auge ziehen
    3. Gucken.

    Wenn Du das geschafft hast, darfst Du wiederkommen.

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