« La Nigeria, il terrorista e il massacro. | Home | Tod von Saakashvili und einrückende russische Panzer in Tiflis – Fernsehbericht löste Panik aus »
Transkontinentale eurasische Hochgeschwindigkeits-Bahnverbindung durch siebzehn Staaten mit 110000 Kilometern Länge
Von petrapez | 14.März 2010
China will die halbe Welt mit einem Strecken-Netzwerk verbinden, dass fast dem dreifachen des Erdumfanges entspricht und seinen Bedarf an Energieressourcen absichern wird.
China verfolgt eines der ehrgeizigsten Projekte der Menschheit im Transportwesen. Das Tiger-Land setzt zum High-Speed-Sprung an und plant Hochgeschwindigkeitsstrecken in vielen asiatischen Länder bis hin nach Europa. Das Vorhaben erinnert an den berühmten historischen Vorgänger Orient Express.
Die neue Hochgeschwindigkeitsbahn soll Chinas Metropolen mit mehreren Grossstädten in Zentralasien, im Iran, Singapur, in Myanmar (Burma/Birma), in Russland und Europa verbinden.
Drei Linienstrecken wurden von den Projektplanern vorgeschlagen.
Die Süd-Linie soll durch Kambodscha, Vietnam bis hin zu Singapur führen. Die Verhandlungen mit der Militärregierung in Myanmar und auch mit Singapur, wo die südliche Linie endet, haben sich positiv entwickelt, sagte Wang Mengshu, ein Mitglied der chinesischen Akademie der Ingenieurwissenschaften und einer der führenden Eisenbahnberater des Landes.
Wang sagte weiterhin, dass China ein Abkommen mit Tadschikistan und Kirgisistan erreicht habe, die Verhandlungen mit anderen Ländern laufen “jetzt glatt”. Die Bauarbeiten an der südlichen Linie, die von Kunming startet und in Singapur endet, haben begonnen.
Eine weitere Linie ist von Xinjiang in China durch die Region Zentralasien vorgesehen.
Die dritte Strecke könnte vom Norden Chinas durch die Gasreservengebiete von Russland zu Osteuropa und möglicherweise sogar den ganzen Weg bis zum Vereinigten Königreich führen. Wang, der auch als Professor für Bauingenieurwesen an der Universität Jiaotong in Peking lehrt, sagte, dass in dem Best-Case-Szenario diese Bahnverbindung bis 2025 abgeschlossen sein würde, ein Reise mit dem Zug von Peking nach London dauerte dann nur zwei Tage.
Über die panasiatischen Hochgeschwindigkeits-Bahnverbindungen wurde seit 1995 von den chinesischen Behörden gesprochen, aber jetzt scheint endlich Dynamik in die Pläne gekommen zu sein im Anschluss an die Verhandlungen im vergangenen Jahr und nach den eigenen Erfolgen Chinas bei der Einführung eines inländischen Hochgeschwindigkeits-Schienennetzes, schrieb am 13.März die indische Zeitung The Hindu.
Im Dezember eröffnete China nach eigenen Angaben die schnellste Bahnverbindung der Welt zwischen Wuhan und Guangzhou, mit 350 km/h wird die Strecke von 1068 km in drei Stunden, verglichen mit vorher 10,5 Stunden, bewältigt.
Bis zum Jahr 2012 wird es in China 42 Hochgeschwindigkeitsstrecken geben mit 13.000 km der insgesamt geplanten von über 110.000 km Länge des gesamten Bahnprojektes. Nach seiner Fertigstellung wird China über das weltweit grösste Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnnetz verfügen.
China beabsichtigt nun, dieses Schienennetz weit über seine Grenzen hinaus zu verlängern. Nach Jahren, in denen viel geredet und wenig Fortschritte erzielt wurden, hätte China endlich grünes Licht für Abkommen mit mehreren Ländern in Zentralasiens für seine ehrgeizigen panasiatischen High-Speed Rail-Verbindungen erhalten, hiess es.
Ein Sprecher des Ministeriums für Eisenbahnen hätte am Freitag bestätigt, dass die chinesische Regierung Gespräche mit einigen der an dem Projekt beteiligten siebzehn Länder eingeleitet habe.
China wird die Hauptlast der Kosten für den Bau der Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecken in vielen der betroffenen Länder tragen, wird aber im Gegenzug Zugang zu den Energieressourcen in einer vorgeschlagenen “Ressourcen für die Technologie”-Regelung vereinbaren.
Wenn der Plan abgeschlossen sein wird, verfügt China über einen noch nie da gewesenen Zugang zu den Energieressourcen in vielen dieser Länder.
China bietet auch der indischen Regierung an, an das gigantische Streckennetz angeschlossen zu werden. Diese Linie soll die südwestlichen Stadt Kunming mit Neu- Delhi und Lahore, der zweitgrössten Stadt Pakistans und nur wenige Kilometer von der Grenze zu Indien entfernt, verbinden und auf die Strecke, die nach Teheran führt treffen, hiess es nach Angaben eines mit den Plänen vertrauten Beamten.
“Es wird zu teuer, Autobahnen für Indien zu bauen und so ist unser Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnverbindungsprojekt geeignet, die Transporteffizienz und Ressourcen zu verbessern. Ich bin zuversichtlich, dass wir endlich zu einer Einigung kommen werden, die sehr stark den Transport der Exporte in Richtung des Indischen Ozeans erleichtern wird. Die Gespräche mit den indischen Beamten seien “freundlich” und sie seien auch der Idee gegenüber “freundlich”.
Zwei Faktoren hätten bisher das Grossprojekt verhindert, sagte Wang. Zum einen sind es die Unterschiede in der Norm der Eisenbahn, die in einigen Ländern verwendet wird, zum anderen die Länge der Strecke der erneuerungsbedürftigen Umbauarbeiten in einigen Bereichen. Auf der südlichen Linie müssen z.B. auf mehr als 650 km Länge Erneuerungen in Kambodscha durchgeführt werden, während einige Abschnitte in Myanmar unterhalb der geforderten Standards liegen würden.
Die Eisenbahnstrecken, die neu gebaut werden, würden der Standard 1435 mm Normalspur sein und werden dort ausschliesslich von den neuen High-Speed-Zügen befahren werden.
Quelle: http://www.hindu.com/2010/03/14/stories/2010031454991200.htm
Topics: Allgemein | 5 Kommentare »
* * */
















14.März 2010 at 08:40
Eine rationale Entscheidung die unterschiedlichsten Völker miteinander zu verbinden.
China zeigt dem Rest der Welt, das dieses auch ohne Mord- und Totschlag geht.
Im Gegensatz zu den verbrecherischen Amis mit ihren europäischen Speichelleckern.
Mal sehen, wie deren Stimmen dazu ausfallen.
Etwas Positives und Konstruktives wird diesbezüglich sicherlich nicht kommen.
Derartiges ist denen vollkommen Fremd.
Da kommen lediglich Vorschäge, wie der ” Neue
Kolonialismus ” aussehen sollte.
Mit Deutschland an der Spitze. Die Merkel als Kriegsherrin mit wehenden Fahnen vorraus.
Eine Lachnummer für den Rest der Welt.
Nur die merk(el)t es nicht einmal.
Wie bewerten Sie den Kommentar?
1
1
14.März 2010 at 15:30
Hatte micht auch Deutschland mal solche Pläne, damals vor dem Weltkrieg? Weshalb wurde nochmal det Weltkrieg geführt? Ach ja, ich erinnere mich, man wollte Deutschland von den Na*is befreien. Uns so wurde das Land zum ewig besetzen Gebiet durch die Amis.
Wie bewerten Sie den Kommentar?
0
1
14.März 2010 at 16:07
Naja…es stimmt schon irgendwie kommt der Fortschritt wo noch tatsähclich was halbwegs sinvolles gebaut wird aus dem Osten, aber anderseits sollte man genau hinschauen wie denn die Gewerkschaften der Bahnarbeiter denn so aussehen, falls es die überhaupt gibt hüstel.
Wir können ja mit unserem zukünftigen Grundeinkommen nicht alle alte Fahrräder reparieren, Open Source Software programmieren, Kuschelbars aufmachen und Holztüren gravieren und den Rest den Maschinen überlassen….öh…oder doch?
Wie bewerten Sie den Kommentar?
0
0
14.März 2010 at 16:15
Endlich konkrete Ansätze zur Verwirklichung einer Notwendigkeit!
Was wären wir ohne v. Kues, Kulumbus, Kepler u.a.. Menschen, die sich nicht an das hielten, was “allgemein anerkannt” war, sondern eine Idee und eine feste Überzeugung hatten, an die sie trotz aller Widrigkeiten und Widerstände glaubten und den Beweis ihrer Richtigkeit erbrachten, und damit die Menschheit wieder ein Stück weiter brachten.
Im reduktionistischen Festhalten an irgendwelche Chimären liegt der Grund für den eigenen Untergang. Wir erleben es gerade mit dem vollständigen Systemzusammenbruch der westlichen “Wertegemeinschaft”.
Aber es gibt immer jemanden, der sich nicht damit abfindet. Diesmal scheint der Impuls für konstruktives Tätigwerden aus Asien zu kommen.
Wie war das noch mal mit Gorbatschow?
“Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.”
Wo er recht hat, da hat er Recht.
Wie bewerten Sie den Kommentar?
1
0
14.März 2010 at 17:08
Alles hat zwei Seiten
Auf die Schiene zu setzen bringt weniger Aufkommen im Flug- und Autoverkehr mit ihren Abgasen und es werden weniger Strassen gebraucht.
Die andere Seite ist die Trassenlegung mit ihrer neuen Zerstörung der Natur, wobei die bei Autostrassen auch gegeben wäre.
Auf alle Fälle bleibt zu hoffen, dass man sich nicht in Kriegen die Birne einhaut, wenn man gemeinsame Grossprojekte hat, die wie in diesem Fall im wahrsten Sinne des Wortes “verbindend” sind.
Wie bewerten Sie den Kommentar?
0
0