„Guardian“ veröffentlicht Wikileaks-Berichte, Titelblatt des neuen „Spiegel“ geleaked

Der britische „Guardian“, der „Spiegel“ und die „New York Times“ haben ihre Vorabberichte über die Wikileaks-Veröffentlichung draussen. „Enthüllt – Wie Amerika die Welt sieht“. So sieht die amüsierte Öffentlichkeit nun das enthüllte neue Titelblatt des „Spiegel“, der neben dem „Guardian“ und der „New York Times“ wieder einmal die Ehre hatte die neue Wikileaks-Veröffentlichung von geheimen Akten des US-Aussenministeriums vorab zugestellt zu bekommen. Wikileaks vermeldete das etwas plumpe Kunstwerk der „Spiegel“-Redaktion über seinen Twitter-Account.

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Wikileaks: Die “Weltmächte” zittern vor einer einzelnen Webseite

Eine Veröffentlichung, die man nicht abschlagen kann. Wegen der anstehenden neuen Veröffentlichung von geheimen Unterlagen des Aussenministeriums der Vereinigten Staaten von Amerika durch Wikileaks hat die US-Regierung die Regierungen von Deutschland, Großbritannien, Frankreich, sowie die Regime in Saudi Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Afghanistan informiert. Mit Chinas Aussenminister Yang Jiechi habe US-Aussenministerin Hillary Clinton persönlich telefoniert, so Clintons Sprecher P.J. Crowley am Freitag Abend. (1)

Einer Supermacht die Stirn bieten

WikiLeaks hat uns wieder einmal in das kalte Wasser der Realität getaucht: „Als das Fahrzeug sich Posten 7 näherte, gaben die Marinesoldaten an der Kontrollstelle Signale mit Händen und Armen, aber das Fahrzeug reagierte nicht. Die Marinesoldaten gaben ein Leuchtzeichen, als sich das Fahrzeug 200 m südlich vom Posten befand, doch das Fahrzeug fuhr weiter.

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Jeder Journalist ein Terrorist ? Wikileaks und die schwarzen Listen.

Am 22.10.2010 hat die non-profit Medienorganisation Wikileaks (1) 391.832 US-Militärberichte über den Irakeinsatz veröffentlicht. Laut einem Bericht von Democracy Now (2) soll die US-Regierung darauf in der Weise reagiert haben, dass sie von Deutschland, Großbritannien, Australien, u. a. strafrechtliche Schritte verlangt haben soll. Noch drastischer ist der Schritt, die Firma, welche die Spenden für Wikileaks sammelt, auf eine schwarze Liste zu setzen.

Der Krieg gegen den Terror: erinnert sich noch jemand?

Erinnert sich noch jemand an den „Kinderspiel-Krieg“, der sechs Wochen lang dauern, $ 50 – 60 Milliarden kosten und mit Gewinnen aus verkauftem irakischen Erdöl bezahlt werden sollte? Erinnert sich noch jemand, dass der Wirtschaftswissenschaftler des Weißen Hauses Lawrence Lindsey von Dubya (= G.W. Bush) gefeuert wurde, weil Lindsey geschätzt hatte, der Irakkrieg würde bis zu $ 200 Milliarden kosten.

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