Kirchenleitungen sollen sich in Weißbuch-Prozess einmischen

Wenn im laufenden Weißbuch-Prozess wiederholt die Frage gestellt werde, was aus internationaler Perspektive von Deutschland erwartet werde, mĂŒssten hier auch die beiden großen Kirchen in Deutschland ihre Stimme erheben, heben die beiden christlichen FriedensverbĂ€nde in ihrem Schreiben hervor und fordern die Leitungen der evangelischen und der katholischen Kirche auf, sich in diesen Diskussionsprozess des Bundesverteidigungsministeriums fĂŒr die Erstellung des Weißbuchs aktiv einzubringen.

Ein Weißbuch fĂŒr die Weltmacht

Nun hat die ganze Angelegenheit allerdings einen großen Haken – der Großteil der Bevölkerung will von einer militarisierten Verantwortungspolitik Gauckscher PrĂ€gung absolut nichts wissen. So fasste die SĂŒddeutsche Zeitung die Ergebnisse einer reprĂ€sentativen Umfrage vom April und Mai 2014 folgendermaßen zusammen: „Verglichen mit den Ergebnissen einer Ă€hnlichen Untersuchung der amerikanischen Rand-Corporation aus dem Jahr 1994 haben sich die VerhĂ€ltnisse umgekehrt. Damals plĂ€dierten 62 Prozent fĂŒr ein grĂ¶ĂŸeres deutsches Engagement. Heute sind es noch 37 Prozent. Damit wird klar: Eine deutliche Mehrheit steht den PlĂ€doyers von BundesprĂ€sident Joachim Gauck, Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und Steinmeier, Deutschland möge sich weltweit mehr engagieren, erst mal skeptisch gegenĂŒber.“

Categorized as: MilitÀr, Krieg

Weissbuch zur Verteidigung Neuseelands fĂŒr das nĂ€chste Vierteljahrhundert

Umfassende RegierungserklĂ€rung Neuseelands zur Zukunft des Pazifiks und AbschĂ€tzung der politischen weltweiten Entwicklung – Lage zur nationalen Sicherheit und die strategische Perspektive, Identifizierung der Aufgaben und Investitionen der Verteidigung im neuen, seit dreizehn Jahren erstmals wieder aktualisierten Weissbuch New Zealand Defence White Paper 2010 Pressemeldungen unterliegen stets einem mehr oder weniger abhĂ€ngigen propagandistischen Anspruch, da die Agenturen die Meldungen von Personen erhalten, die unter UmstĂ€nden damit ihre eigenen Ziele verfolgen – sei es, einen Gegner zu diskreditieren, politische Allianzen zu schmieden, die Öffentlichkeit oder die Börsenkurse zu beeinflussen, unpopulĂ€re Gesetze durch die Parlamente zu peitschen und viele andere Motive spielen eine Rolle – so vielfĂ€ltig wie die Zusammensetzung der Gesellschaft selbst. Aus diesem Grund ist es interessanter, die EinschĂ€tzungen zur globalen Situation im Allgemeinen und im Besonderen des pazifischen Raumes – wie im vorliegenden Fall das Weissbuch der Regierung Neuseelands – und die Massnahmen zu studieren, welche durch die Empfehlungen fĂŒr die Verteidigung des Staates in den nĂ€chsten fĂŒnfundzwanzig Jahren getroffen werden: