Ingenieure fordern Stresstest fĂŒr den Kopfbahnhof

Stuttgart: Mit einer Resolution fordern die Ingenieure22 fĂŒr den Kopfbahnhof sowie weitere Gruppen des Widerstands Verkehrsminister Winfried Hermann am Montag, den 25. Juli auf, einen Stresstest fĂŒr den bestehenden Stuttgarter Kopfbahnhof durchfĂŒhren zu lassen. Die Resolution wird dem Verkehrsministerium um 9 Uhr ĂŒbergeben. Hintergrund ist die Behauptung der Bahn, mit dem Tunnelbahnhof Stuttgart 21 sei eine Leistungssteigerung gegenĂŒber dem bestehenden Bahnhof von 30% zu realisieren. Die LeistungsfĂ€higkeit des Kopfbahnhofs als Grundlage dieser Rechnung ist jedoch unbekannt.

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Widerstand gegen die feste Fehmarnbeltquerung

Wie das Programm „Stuttgart 21“ ist die feste Fehmarnbeltquerung Teil der bis zum Jahre 2020 laufenden Agenda TEN („trans-european networks“, „transeuropĂ€ische Netze“) der „EuropĂ€ischen Union“ (EU). Zu diesem Thema war Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer gestern zu Besuch auf Fehmarn. Wir auch. AnlĂ€ĂŸlich der Teilnahme von Bundesverkehrsminster Peter Ramsauer und Schleswig-Holsteins MinisterprĂ€sident Peter Harry Carstensen Christiansen einer bei einer nichtöffentlichen Werbeveranstaltung fĂŒr das regionale und verkehrsindustrielle Umbauprogramm „Feste Fehmarnbeltquerung“, war am gestrigen Sonntag auf Einladung einer Fehmarner BĂŒrgerintitiative auch Gernot Schulz vom Schwabenstreich Bremen/Oldenburg auf Fehmarn.

Ziehen Sie die Notbremse bei Stuttgart 21, Herr Ramsauer

Risiken und Fehlplanungen machen Baustopp nötig Stuttgart: Nach der heutigen Sitzung des S21-Lenkungskreises begrĂŒĂŸen die ParkschĂŒtzer es ausdrĂŒcklich, dass sich MinisterprĂ€sident Winfried Kretschmann an den zustĂ€ndigen Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer wendet, um gegen alle WiderstĂ€nde bei der Bahn einen Bau- und Vergabestopp durchzusetzen. Angesichts der fehlenden Planfeststellungen, der offenen grundlegenden Fragen und der Risiken, die bei Stuttgart 21 bahnintern bekannt sind, darf Ramsauer es nicht zulassen, dass die Bahn wie ein trotziges Kind weiter Bauleistungen fĂŒr Stuttgart 21 vergibt und damit Steuergeld verbrennt.

Nach Koalitionseinigung: ParkschĂŒtzer fordern Klarheit von Bahn

SPD und GrĂŒne haben eine Einigung zum Umgang mit S21 gefunden. Die ParkschĂŒtzer sind nicht mit allem einig, sehen es jedoch positiv, dass drei wichtige gemeinsame Positionen beider Parteien und des Widerstands gegen S21 bestĂ€tigt wurden: Vor einer Volksabstimmung mĂŒssen Planung und Kalkulation aktualisiert und geprĂŒft werden und es muss Kostentransparenz hergestellt werden. An Mehrkosten, die ĂŒber die geltende Finanzierungsvereinbarung hinaus entstehen, beteiligt sich das Land nicht. Bis zur Entscheidung wird ein vollstĂ€ndiger Bau- und Vergabestopp gefordert, an den die Bahn sich auch halten muss.

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