In der Hauptstadt des vor 7 Jahren durch die USA eroberten Irak kommt es zum Tausendsten Male zu einem Massaker an Zivilisten durch Bewaffnete des Besatzungsregimes. Eine weitere Todesschwadron wird in der Provinz Diyala durch Dorfbewohner zurückgeschlagen. Nachdem Berichte darüber an die Öffentlichkeit dringen, explodieren in Diyala und Bagdad Sprengsätze, u.a. an Fahrzeugen der irakischen „Polizei“. Granaten schlagen in der Regierungszone Bagdads ein. Angeblich sind die mörderischen Explosionen, die bis zu 30 Menschen töten, „Selbstmordattentate“. Berichte sprechen von einer ersten Explosion in der Bagdader Amerat Street, nahe dem Haus des deutschen Botschafters und einer Söldnerfirma. Freitag Nacht (02.03) fahren in der sunnitischen Wohngegend Sufiya im Bagdader Stadtteil Rasheed auf Fahrzeugen des irakischen Besatzungsregimes Dutzende von irakischen Soldaten vor. Bereits vor Jahren wurde extra anlässlich solcher regelmäßigen Ereignisse in einem nie zuvor gekannten Krieg gegen Menschlichkeit, Sinn und Verstand der Terminus „Männer in Armeeuniformen und in Armeefahrzeugen“ erfunden. Die Kriegspresse weltweit tat wieder einmal nur ihre Arbeit – ebenso die Mörder.