Die Korea-Krise, deren wahren Kontrahenten in Washington und Peking sitzen, bekommt eine neue Dimension. Bereits einen Tag vor dem Artilleriegefecht zwischen Nordkorea und SĂĽdkorea plauderte der tags darauf gefeuerte sĂĽdkoreanische Verteidigungsminister Kim Tae-young neue, brisante Pläne aus. Diesen zufolge könnten die USA taktische Atomwaffen in SĂĽdkorea stationieren. Währenddessen werden rund um das Artilleriegefecht am 23. begrĂĽndete Zweifel ĂĽber die Darstellung der amerikanisch-sĂĽdkoreanischen Seite laut. Offenbar versuchen die Vereinigten Staaten von Amerika – wirtschaftlich und finanziell am Boden und nach neun Jahren Krieg mit zwei eroberten Ländern in Asien moralisch am Ende – mit kaltem, strategischem KalkĂĽl eine asiatische Kuba-Krise herauf zu beschwören. Dabei benutzen sie die Koreaner beider Staaten als Bauern auf dem Schachbrett gegen ihren neuen Konkurrenten China, den sie zur Aufwertung ihrer Währung zwingen wollen. Der Verteidigungsminister SĂĽdkoreas, Kim Tae-young, hat seinen RĂĽcktritt eingereicht. Präsident Lee Myung-bak hat diesen ĂĽberaus ĂĽberraschend schnell am späten Nachmittag des 25.Novembers angenommen, berichtete The Korea Herald.