Administration Trump sagt, dass das AUMF 2001 endlose Präsenz in Irak und Syrien gestattet

Das AUMF 2002 für den Irak hat keine Einschränkungen. Es sagt nur, dass der Irak eine Bedrohung ist, und das bedeutet, dass die Vereinigten Staaten von Amerika alles tun können, was sie wollen, mit dem Irak oder im Irak. Im Fall Syrien, wo die USA nicht nur nicht eingeladen sind, sondern wo es heißt, dass die Truppen dort den Regimewechsel vorantreiben sollen, ist die Sache um einiges kniffliger.

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USA eskalieren den syrischen Krieg

Die Antikriegsbewegung hat keine andere Wahl, als aufzustehen. Unsere Zahl ist gering und es muss eine feste Entschlossenheit bestehen, diese sich in Zeitlupe abspielende Katastrophe aufzuhalten. Jede noch bestehende Verbindung mit der Demokratischen Partei muss ein für allemal beendet werden. Diese wird gerne Pläne für einen Krieg in Syrien oder anderswo mittragen. Die Entschlossenheit muss darin bestehen, die Interventionen der Vereinigten Staaten zu beenden und sich von allen loszusagen, die sich nicht entschieden gegen die in Washington ausgeheckten Verbrechen wenden.

Jeder amerikanische Präsident eskaliert das, was seine Vorgänger begonnen haben, und jetzt steht die Welt vor einem Abgrund. Es ist eine gewaltige Aufgabe, eine Bewegung wiederzubeleben, die so stark verkümmert ist. Die Chancen stehen nicht gut, aber Untätigkeit macht sie noch ungünstiger. Was früher Übertreibung war, ist heute Realität. Die Vereinigten Staaten von Amerika gefährden den gesamten Planeten, und nur normale Menschen können die Katastrophe aufhalten.

Zweiter Streich: USA starten erneut einen „Verteidigungs“angriff auf russische und syrische Streitkräfte in Syrien

Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche haben US-Militärkräfte, die Nordostsyrien besetzen, syrische Regierungstruppen angegriffen und am Samstag einen russischen Kampfpanzer T-72 in die Luft gejagt. Nach einer Erklärung von Generalleutnant Jeffrey Harrigian, Kommandant des US Air Forces Central Command, sahen die US-Streitkräfte in Syrien einen russischen Panzer, der „auf uns schoss“, und die US-Seite rief einen Luftangriff zur „Selbstverteidigung“ herbei.

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WMD-Vorwürfe in Syrien geben Anlass zur Sorge wegen Eskalation durch die USA

Hinter den Kulissen füttern anonyme „US-Regierungsvertreter“ die Medien mit unbewiesenen Behauptungen, dass die syrische Regierung wieder ein Chemiewaffenprogramm aufbaut und „neue Munition zur Lieferung chemischer Waffen entwickelt“. Sie behaupten, dass sich das Programm „weiterentwickelt“ und eine Mischung aus Sarin und Chlor verwendet.

Schließlich ist da noch die Frage des Timings. Es ist eine merkwürdige Tatsache, dass es jedes Mal, wenn es geplante Verhandlungen mit der syrischen Regierung und Opposition gibt, zu einem Ausbruch von behaupteten Gräueltaten kommt. Diesmal kommen die Anschuldigungen zeitgleich mit dem syrischen nationalen Dialog in Sotschi, Russland. Eine objektive Untersuchung würde prüfen, wer von Aktionen profitiert, die von Verhandlungen ablenken oder sie sabotieren. Im Februar 2014, als die Genfer Verhandlungen durch sensationelle Behauptungen über Fotos, die Folter in Syrien zeigen, untergraben wurden, tanzte die Zeitung „Christian Science Monitor“ aus der Reihe der Mainstream-Medien, indem sie behauptete, es handele sich um eine „gut getimte Propagandaübung“.

Journalisten sollen die Fakten kritisch hinterfragen, untersuchen und Widersprüche und Unwahrheiten aufdecken. Wenn die Medien das nicht tun, tragen sie eine gewisse Verantwortung, vor allem, wenn es zu Kriegen, Tod und Zerstörung führt. Wie bereits oben angeführt, gibt es viele schreckliche und blutige Beispiele für das Scheitern der Mainstream-Medien. Es sollte eine gewisse Verantwortlichkeit geben. Wann wird das der Fall sein?