Wie Hungersnöte skrupellose Geschäftsleute sagenhaft reich machen

Im September 2008 wurde ein Konvoi mit Lebensmittelhilfe, betrieben von einem somalischen Geschäftsmann und seiner Frau, angeblich von einer bewaffneten Gruppe in Nordsomalia geplündert.

Der den Konvoi betreibenden Besitzer der Firma machte die Union islamischer Gerichte für den Zwischenfall verantwortlich, doch unabhängige somalische und internationale Quellen berichteten Ermittlern der Überwachungsgruppe für Somalia, dass der Angriff wahrscheinlich inszeniert war, und dass die Nahrungsmittel tatsächlich für den Verkauf umgeleitet wurden.

Categorized as: Kapital, Ressourcen

Nach Libyen Luft- und Seeblockade vor Somalia

Neuerliche Forderung nach UNO-Resolution zum erlaubten erweiterten KriegfĂĽhren nach dem Vorbild der umstrittenen Ermächtigung gegen Muammar el Gaddafi. Die Afrikanische Union drängt die UNO zur „völkerrechtlichen Absegnung“ einer umfassenden Luft- und Seeblockade an Somalias Grenzen. Nach Angaben der kenianischen Zeitung Daily Nation vom 22.Mai wĂĽrde ein derartiger Antrag zur Zeit „aktiv“ geprĂĽft, aber es gibt noch keinen Hinweis darauf, ob eine Entscheidung unmittelbar bevorstehe.

Traditionelles Weberhandwerk in Somalia feiert Comeback

ZurĂĽck zu den Existenz erhaltenden Wurzeln: Bewahrung der Vielfalt des bunten Planeten – einheimische Wirtschaft Während in den westlich dominierten alltäglichen Nachrichtenmedien zum Thema „Somalia“ nur Angst und Schrecken zum Ausdruck kommen, um durch die Verbreitung dieser Hiobsbotschaften die Bevölkerung zur Zustimmung militärischer Interventionen zu animieren, sind Berichte ĂĽber das Leben der einheimischen Bevölkerungen eher die Ausnahme und oft durch entsprechende „Schicksalsaugenzeugen“ im Sinne einer Allianz gefärbt.

Deutsche Kriegsschiffe vor Libyen: Staatsparteien, Militär und Informationsindustrie decken Vorbereitung zum Angriffskrieg

Der Staat Deutschland begeht, 69 Jahre nach dem RĂĽckzug seiner faschistischen Truppen aus Libyen, wieder einen kriegerischen Akt in Nordafrika. Bereits seit Wochen sind deutsche Luftlande-Einheiten in Libyen aktiv. Deutsche Kriegsschiffe liefen bereits vor Ausbruch des Aufstands in Libyen aus. Alle Staatsparteien – CDU, CSU, SPD, FDP, BĂĽndnis 90/Die GrĂĽnen, Die Linke – lĂĽgen, kollaborieren oder verschweigen die Wahrheit vor der Ă–ffentlichkeit. Aus Staatsmedien und Informationsindustrie strömt Militär-Propaganda. Am 15.Februar, zwei Tage bevor der Aufstand in Libyen begann, liefen der Einsatzgruppenversorger A 1411 Berlin, die Fregatte F 209 Rheinland-Pfalz und die Fregatte F 123 Brandenburg „Richtung Mittelmeer“ aus Wilhelmshaven aus. Alle drei Schiffe gehören zur Einsatzflottille 2, deren Standorthafen und Einsatzstab sich in Wilhelmshaven befindet. Die EF 2 ist an vier internationalen Kriegseinsätzen beteiligt: Operation Atalanta (vermeintlich zur Jagd auf „Piraten“) an der strategisch wichtigen Meerenge zwischen Asien und Afrika, dem Golf von Aden zwischen Jemen und Somalia, am Unifil- Einsatz vor Libanon (der auf Drängen Israels nach dessen gescheiterter Invasion im Libanon 2006 durch die deutschen Staatsparteien beschlossen wurde), der Operation Active Endeavor im Mittelmeer („zur Entdeckung und Abschreckung terroristischer Aktivitäten“), sowie dem nach dem 11.September 2001 durch die USA, Nato und Alliierte begonnenen weltweiten „antiterroristischen“ Krieg der Operation…

Deutsche Reeder: Sondereinsatzkräfte GSG 9 und Armee vom Staat mieten

Tauschangebot: Elitespezial-Truppe des Bundesinnenministers fĂĽr Fahren unter deutscher Flagge oder privat gegen Bezahlung anheuern. Am Montag, den 24.Januar 2011 trafen sich in Berlin Vertreter der deutschen Reedereien, Gewerkschaften und der politischen Hochsicherheitsszene des Innen-, Aussen-, Justiz- und Verteidigungsministeriums unter Vorsitz des Maritimen Koordinators Hans-Joachim Otto zu einem ersten grossen Krisentreffen einer sehr zweifelhaften Krise.

Categorized as: Militär, Krieg