Nils Schmid fĂĽhrt S21-Volksabstimmung ad absurdum

SPD bricht grün-roten Koalitionsvertrag Stuttgart: Finanzminister Nils Schmid hat per Gestattungsvertrag der Bahn AG erlaubt, im landeseigenen Stuttgarter Schlossgarten Rohre für das Grundwassermanagement für Stuttgart 21 aufzustellen. Damit bricht der Minister und SPD-Chef den grün-roten Koalitionsvertrag. Dieser fordert auf S. 30 von der Bahn, „den Bau- und Vergabestopp zu verlängern und auch danach keine neuen Tatsachen zu schaffen, die mögliche Ergebnisse einer Volksabstimmung konterkarieren.“

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Bald auch S21-Demos gegen Kretschmann?

Traditionelles Blockiererfrühstück am Grundwassermanagement Stuttgart: Am heutigen Dienstag Morgen versammelten sich ab 6 Uhr etwa 70 S21-Gegner vor dem Bautor am Grundwassermanagement (GWM). Auf einem Banner stand: „Baustopp selber machen – wir wi(e)dersetzen uns“. Die Polizei löste die Spontanversammlung und die Sitzblockade einiger Demonstranten auf und gegen 6:50 Uhr fuhren die Baufahrzeuge der Fa. Hölscher Wasserbau auf das Baugelände.

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Senioren gegen Stuttgart 21: „Wir kommen wieder!“

Kein S21-Bau zu Lasten zukünftiger Generationen Stuttgart: Bereits zum zweiten Mal trafen sich heute früh ab 5:30 Uhr etwa 90 Seniorinnen und Senioren zu einem Blockadefrühstück am Bauzaun des Grundwassermanagements. Unterstützt von einigen jüngeren Bürgern demonstrierten sie durch ihre körperliche Anwesenheit am Bauzaun öffentlich, dass sie sich für den Schutz des Mineralwassers, den Erhalt des Schlossgartens und einen barrierefreien Bahnhof einsetzen.

Umfrageaktion der IHK-Stuttgart einwandfrei?

Unternehmer gegen S21 haben selbst gefragt! Das BĂĽndnis „Unternehmer gegen Stuttgart 21“ hat die Befragung der IHK zum Thema „Stuttgart 21“ zum Anlass genommen, dieselben Fragen seinerseits den eigenen Mitgliedern und weiteren zufällig ausgesuchten Unternehmen zu stellen. Ăśber 1.000 Unternehmen wurden befragt, 63% haben geantwortet (632 Teilnehmer). Mittels einer seriösen und anonymen Online-Umfrage wurde der Fragebogen der IHK nun auch den Widersachern gegen das Milliardenprojekt vorgelegt, denn lediglich sieben Betriebe berichteten, dass sie den „original“ Fragebogen der IHK erhalten hätten.