Washington verfolgt Amerikas grĂ¶ĂŸte Patrioten

Ein Land mit einer derartigen Bevölkerung ist ein Polizeistaat, nicht ein freies Land. Es ist eine Ironie der Geschichte, dass eine Regierung und Bevölkerung, die glaubt, dass die Wahrheit unter allen UmstĂ€nden geheim bleiben muss, durch die Welt stolziert und so tut, als wĂ€re Washington der Agent der Geschichte, der „der Welt Freiheit und Demokratie bringt.“

Eine kostspielige Rede

Der israelische Wohlfahrtsstaat, der einmal Neidobjekt vieler LĂ€nder war (erinnern Sie sich an den Kibbuz?), zerbricht. Alle unsere Sozialdienste zerbröseln. Das Geld geht an die riesige Armee, die groß genug fĂŒr eine Mittelmacht wĂ€re. SchlĂ€gt also irgendjemand vor, das MilitĂ€r drastisch zu verkleinern? NatĂŒrlich nicht. Was denn, unseren tapferen Soldaten das Messer in den RĂŒcken stoßen? Unseren zahlreichen Feinden die Tore öffnen? Aber das wĂ€re ja Verrat!

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Libyen: Clintons KriegslĂŒgen

Bekanntlich drĂ€ngen spĂ€testens seit dem Auftritt von BundesprĂ€sident Joachim Gauck bei der MĂŒnchner Sicherheitskonferenz Anfang 2014 große Teile des außen- und sicherheitspolitischen Establishments darauf, Deutschlands scheinbar bislang an den Tag gelegte „Kultur der (militĂ€rischen) ZurĂŒckhaltung“ zugunsten einer offensiver ausgerichteten Außenpolitik ad acta zu legen (siehe ausfĂŒhrlich IMI-Studie 2015/02).

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Die Mutter aller Bumerang-Effekte

Aus ISIL wurde ISIS, dann der mittlerweile bekannte Islamische Staat (IS), der im nördlichen und zentralen Bereich des Irak herumgetobt hat. Was IS so effektiv macht, ist dass der grĂ¶ĂŸere Anteil seiner AnfĂŒhrer und Soldaten Verteranen von PrĂ€sident Saddam Husseins Armee sind, in erster Linie der republikanischen Garde. Auf Seiten von IS steht der letzte ĂŒberlebende Saddam-Insider Izzat Ibrahim al-Douri.

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