Totalstillstand in der UNO und in New York

Scharen von Unterstützern der iranischen Mujahidin-I-Khalq, einem Anti-Teheran-Kult, wurden mit Bussen von nah und fern herbeigekarrt. Ich fragte einen schwarzen Amerikaner, der eine gelbe Weste mit Bildern des Kultführers trug, warum er gekommen sei. „Sie haben mich dafür bezahlt,“ antwortete er. Die Mujahidin, bisher auf der Terroristenliste der Vereinigten Staaten von Amerika, waren dank der Hilfe Israels jetzt von dieser Liste genommen worden. Israel hat den Mujahidin gefälschte „Beweise“ über das angebliche Atomwaffenprogramm des Iran zukommen lassen. Die Mujahidin ihrerseits reichten die Falschinformation an die Geheimdienste der Vereinigten Staaten von Amerika weiter.

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Stasi 3.0

Derzeitige Nachrichtenlage ist also wie folgt: ein gewisser „Thomas S.“ war anno 1986 unter dem Decknamen „Frank Schwarz“ Informant der Polizeiabteilung K 1 des DDR Innenministeriums und beschnupperte seine „negativ-dekadenten“ Kollegen in der Fußballfan-Truppe des FC Karl-Marx-Stadt. Danach war er Faschist und arbeitete vom November 2000 bis Januar 2011 für das Berliner Landeskriminalamt.

Da redet man viel, wenn der Tag lang ist. Schließlich kann man davon leben.

Gemeinwesen im Fadenkreuz

Das geschah am 21. Juli, unmittelbar nach der Erschießung von Manuel Diaz, 25 Jahre alt. Er war unbewaffnet. Die Liquidierung war so rau und schockierend – er lief, die Polizei schoss, er lag sterbend auf dem Boden, während die Polizei Zeugen zurückstieß und das Gebiet mit gelben Bändern abgrenzte – dass sich eine Menschenmenge sammelte, entsetzt, und begann, die Polizei anzuschreien. Dann wurde die Menge zum Problem.

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Verblödete Beamte durch „irre Staatsterroristen“

Für den vierundfünfzigjährigen George Hess, Requisiteur der Filmindustrie und die fünfundfünfzigjährige Zahnärztin Caroline Stern (Foto der beiden “Beschwingten” unter diesem Link) wurde ein flottes Tänzchen auf dem Parkett der U-Bahnstation Columbia Circle beim Warten auf den Zug um Mitternacht in New York zum Verhängnis durch Beamte der immer wieder in die Schlagzeilen geratenen Polizei der Stadt, die sich als Sittenpolizei wie die “Vandalen” aufführen.

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Middleborough: 20 Dollar für einen lauten Fluch

In Middleborough in Massachusetts sollten die Einwohner jetzt darauf achten, ihren Unmut allzu öffentlich kundzutun. Auf Antrag des Polizeichefs der Stadt votierten auf einer Bürgerversammlung mit 183 Stimmen und 50 Gegenstimmen eine deutlichen Mehrheit dafür, laute, unflätige Sprache mit einem Bussgeld durch die Ordnungshüter zu belegen.

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Blockupy: Aufenthaltsverbot gekippt und Medienhysterie zu Hippie-Banker mit Jesuslatschen

In der Presse wurden verschiedene Verteidigungsmassnahmen der einzelnen Finanzinstitute zum erwarteten „Run auf die Banken“ bekanntgegeben. Medien, die bisher als Sprachrohr der Regierungspolitik kritiklos den Raubzug der Banken deckten, ergiessen sich plötzlich voller Spott und Häme über die angebliche Furcht im Finanzenviertel vor „chaotischen Zuständen“. Von „Rüstung“, „Angst“, „Panik“ und „Schlacht“ ist vielerorts in den Blättern zu lesen. Wenn jemand in Rüstung und bewaffnet den Ring gegen Zivilisten betritt, ist es die Staatsgewalt und in ihrem Gespann der eine oder andere geschulte Spitzel.

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