Kein Bau eines Atommülllagers im Länderdreieck Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen

Erst kürzlich sind drei Neuerkrankungsfälle von Non-Hodgkin-Lymphomen bei drei Arbeitern aufgetreten, die im Rückbau kerntechnischer Anlagen beschäftigt waren. Alle Arbeiter waren mit Abrissarbeiten u.a. bei derselben ehemaligen Brennelementefabrik beschäftigt, wo neben Uran auch Plutonium verarbeitet wurde.

Offener Brief an Ministerpräsident Weil: Tiefflüge über Atomfirmen in Braunschweig

Die Atomfirma Eckert & Ziegler befindet sich nicht nur neben Wohnhäusern und Schulen, sondern auch noch in der Nähe des Braunschweiger Flughafens. Eckert & Ziegler darf unheimlich viel Radioaktivität auf dem Gelände haben. Wenn ein Tausendstel dieser genehmigten Radioaktivität freigesetzt würde, so hätte das dramatische Konsequenzen für ganz Braunschweig und die umliegenden Städte und Dörfer.

Trotz dieses enormen Risikos fliegen auch große Maschinen in geringer Höhe direkt über die Atomfirma Eckert & Ziegler. Im Video ist ein wiederholter Tiefflug einer Boeing 737 dokumentiert.

Urenco vervierfacht Urananreicherungsgrad

Mit der AnkĂĽndigung von Urenco setzen sich die deutschen MiteigentĂĽmer RWE und EON sowie die Aufsicht fĂĽhrende Bundesregierung klar fĂĽr einen gefährlichen Ausbau des Atomsektors ein. Das neue Produkt „HALEU“ (high assay low-enriched uranium) kommt extrem nahe an die 20%-Grenze bei der Urananreicherung. DarĂĽber gilt Uran als hochangereichert und waffenfähig.

Die Kriegsverbrechen mit Atomwaffen

Am 20. September 1945 sagte General Curtis LeMay, der berühmte für die Bombardierung zuständige Befehlshaber, in einer Pressekonferenz: „Der Krieg wäre in zwei Wochen vorbei gewesesen, ohne dass die Russen einmarschiert wären und ohne die Atombombe. Die Atombombe hatte mit dem Ende des Kriegs überhaupt nichts zu tun.“

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