Der Befangenheitsantrag gegen Bundesverfassungsrichter Peter Michael Huber

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Mit seinem Interview vom 19. September 2011 in der Süddeutschen Zeitung war Prof. Dr. Peter Michael Huber, Richter im 2. Senat des Bundesverfassungsgerichts, Stichwortgeber für die "revolutionäre" Idee, das Volk abstimmen zu lassen über ein neues Grundgesetz mit einer unter den Vorbehalt der EU-Wirtschaftsregierung gestellten Ewigkeitsgarantie. Am 30.06.2012 klagte der Verein "Mehr Demokratie", in dessen Kuratorium er bis Mai 2012 war, darauf (S. 102 der Klagen), das Volk über ein Wirtschaftsregierung und auch noch ESM und "kleine Vertragsänderung" erlaubendes neues Grundgesetz abstimmen zu lassen.

Der Staatsstreich ist zum Stehen gekommen: Einzelheiten zu möglicher Volksabstimmung

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Die gestrige Verhandlung der vom Bundesverfassungsgericht zugelassenen Eilanträge gegen die Begleitgesetze von ESM und Fiskalpakt - gerüchteweise wurden bestimmte Eilanträge schlicht nicht zugelassen - hat zunächst erst einmal folgenden Effekt: der seit dem Systemwechsel zur staatlich anerkannten "Systemrelevanz" von Banken durch deren selbst inszenierte "Krise" in September / Oktober 2008 begonnene Staatsstreich gegen die Demokratien im Einflussbereich von USA und "Europäischer Union" ist in Deutschland zum Stehen gekommen.

In diesem Artikel sollen nun Einzelheiten und Taktiken der Akteure des (staats)kapitalistischen Staatsstreichs gegen Republik und Verfassung durch eine Volksabstimmung aufzeigen, die von hochrangigen Funktionären der Verfassungsorgane - darunter zwei Verfassungsrichter, Andreas Vosskuhle und Peter Michael Huber - bereits im Sommer 2011 ins Spiel gebracht wurde.