Die Geostrategie EuropÀischer Macht

Anders als etwa in den Vereinigten Staaten wurde mit derartigen Begriffen auf EU-Ebene lange allenfalls hinter verschlossenen TĂŒren hantiert.[1] Sie stehen fĂŒr Machtpolitik und das Denken in EinflusssphĂ€ren und waren deshalb unvereinbar mit dem sorgsam gepflegten Mythos von der ‚Zivilmacht Europa‘: „Die GrĂŒndungsphilosophie der EWG, aus der die EG und dann die EU wurden, richtete sich nach innen und entwickelte ein Gegenkonzept zu Geopolitik und zu geostrategischen Dimensionen: Befriedung, Aussöhnung und politische Kooperation durch wirtschaftliche Verflechtung als Antithesen zur Geopolitik und zum Imperialismus.“[2]

Bold Quest 2011-Ziel: Minimum NATO-Brudermord

Ein innovatives laserunterstĂŒtztes zielidentifizierendes Waffensystem made in german arms industry, das sogenannte DSID, Dismounted Soldier Identification Device, durfte bei den Übungen nicht fehlen. Oberstleutnant Holger Ziedek von der deutschen bundesbewehrten Luftwaffe wurde zitiert, dass damit freundliches Töten der eigenen Genossen erheblich reduziert wĂŒrde.

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Kucinich: das Gesetz gilt auch fĂŒr die NATO

NATO-Befehlshaber, die die Bombardierung Libyens angeordnet haben, sollten nach Internationalem Recht „zur Verantwortung gezogen“ und wegen der Tötung von Zivilisten vor den Internationalen Strafgerichtshof gestellt werden, sagte der Abgeordnete zum ReprĂ€sentantenhaus der Vereinigten Staaten von Amerika Denis Kucinich (Demokraten, Ohio) am Dienstag.

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