Die MĂŒnchner Sicherheitskonferenz

Vom 16. bis zum 18. Februar 2018 versammelten sich wieder einmal „EntscheidungstrĂ€ger“ aus Politik, Wirtschaft und MilitĂ€r zur alljĂ€hrlichen MĂŒnchner Sicherheitskonferenz. Auf den etwa 40 Panels und VortrĂ€gen ging es natĂŒrlich um alles Mögliche. Dennoch kristallisierten sich ĂŒber die Tage vor allem drei zentrale Befunde beziehungsweise daraus abgeleitete Forderungen heraus, die auf der Konferenz selbst wie auch in der medialen Aufbereitung die zentrale Rolle spielten: Erstens wurde diagnostiziert, dass sich die weltpolitischen Konflikte bedrohlich zugespitzt hĂ€tten, wobei nicht zuletzt der Auftritt des kommissarischen Außenministers Sigmar Gabriel verdeutlichte, weshalb dies der Fall ist. Zweitens wurde dies mit einem PlĂ€doyer fĂŒr eine „beherzte“ AufrĂŒstung der EuropĂ€ischen Union verknĂŒpft, um sich in diesen neuen Großkonflikten behaupten zu können – am Rande wurden dabei auch die Rahmenbedingungen des kĂŒnftigen transatlantischen VerhĂ€ltnisses mitverhandelt. Und schließlich ging es drittens darum, dass hierfĂŒr ganz generell, aber ganz besonders von Deutschland erheblich mehr Mittel in den MilitĂ€rbereich investiert werden mĂŒssten, als es die happigen Steigerungen im Entwurf eines Koalitionsvertrages zwischen CDU/CSU und SPD ohnehin bereits vorsehen.

GeschĂ€ftsfĂŒhrende Imperialisten

Bettelei der Kader fĂŒr Groko bei „S.P.D.“-Regionalkonferenzen. Luftblasen von Gabriel ĂŒber „Europa“ bei „Sicherheitskonferenz“. Von der Leyen als N.A.T.O.-GeneralsekretĂ€rin ins Spiel gebracht. Bundeswehr soll nach TĂŒrkei, Afghanistan und Kuwait nun im ganzen Irak und damit an einer weiteren Landgrenzen um den Iran in Stellung gebracht werden.

Mit dem „Kremlreport“ erreicht Washington neue Höhen des Wahnsinns

In einem Akt der wahnsinnigen Eskalation von Provokationen gegen Russland hat Washington eine Liste von 210 russischen Regierungsbeamten und wichtigen GeschĂ€ftsleuten erstellt, welche „Gangster“ sind, „Mitglieder von Putins Bande“, „Drohungen“, „Leute, die es verdienen, sanktioniert zu werden“, oder wie auch immer die westlichen Sudelmedien die Liste erklĂ€ren wollen. Die absurde Liste umfasst den Premierminister Russlands, den Außenminister, den Verteidigungsminister und FĂŒhrungskrĂ€fte von Gazprom, Rosneft und Bank Rossiya.