Frankreich und der Libyen-Konflikt
Vor gut neun Jahren, im Februar 2011, begannen im Zuge einer Protestwelle, welche sich in nahezu allen LĂ€ndern des Nahen Ostens und Nordafrikas ausbreitete, auch in Libyen Proteste. Anders als in den meisten anderen LĂ€ndern wandelten sich diese binnen weniger Tage zu einem gewaltsamen BĂŒrgerkrieg, woraufhin bereits im MĂ€rz 2011 sehr schnell und fasst ĂŒberstĂŒrzt eine Intervention der NATO, maĂgeblich vorangetrieben durch Frankreich, in Libyen folgte. Der NATO-Einsatz gipfelt im Oktober 2011 im Tod von Libyens 40-jĂ€hrigem Herrscher Muammar al-Gaddafi, woraufhin er wenige Tage spĂ€ter endete, ansonsten aber hat die NATO-Intervention in Libyen einen TrĂŒmmerhaufen hinterlassen.
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