Appell an die Einsatzleitung beim Castor-Transort: „Kein zweites Stuttgart 21 beim Castor-Transport“

Offener Brief von 57 Politikern, Professoren, Schauspielern, Gewerkschaftern / Proteste gegen Atommüll-Transport sind legitim / Polizeikonzept darf nicht auf Gewalt setzen Stuttgart: Mit einem offenen Brief wenden sich 57 Politiker und Prominente an die Verantwortlichen für die Einsatzleitung beim Castor-Transport im Wendland, um ein umsichtiges Polizeikonzept zu fordern. Eine Eskalation der Gewalt wie während der Baumfällungen im Stuttgarter Schlosspark dürfe sich im Wendland nicht wiederholen. Es sei legitim, wenn Menschen gegen die Verfehlungen der Regierung aktiv werden.

Greenpeace: AtommĂĽll-Transporte kĂĽnftig nach Bayern, Baden-WĂĽrttemberg und Hessen

Bundesländer sollen StrahlenmĂĽll zurĂĽcknehmen – Keine Vorfestlegung auf Gorleben Deutscher AtommĂĽll aus den Wiederaufarbeitungsanlagen La Hague (Frankreich) und Sellafield (Grossbritannien) soll nach einem neuen Konzept von Greenpeace kĂĽnftig an AKW-Standorte in Bayern, Baden-WĂĽrttemberg und Hessen gehen. Im niedersächsischen Gorleben darf kein weiterer AtommĂĽll deponiert werden. Jeder neue Transport in das Zwischenlager Gorleben erzeugt weiteren Druck, den Salzstock Gorleben als Endlagerstandort festzulegen, ohne RĂĽcksicht auf seine Untauglichkeit.