Patriotismus ist die erste Plattform der Dummköpfe

„Bevor ihr in den Krieg zieht,“ riet ich ihm, „frag deine mordsmĂ€ĂŸigen republikanischen UnterstĂŒtzer, ob sie die vier grĂ¶ĂŸten StĂ€dte auf der Krim kennen.“ Schweigen.

NatĂŒrlich lebt das Kriegsfieber von Ignoranz. HĂ€tten die Mobs in Paris 1914 gewusst, dass sie im Schlamm Flanderns sterben werden, wĂ€ren wenige so fanatisch fĂŒr den Krieg gewesen. Alle Seiten im Ersten Weltkrieg glaubten fĂ€lschlicherweise an einen schnellen sĂŒĂŸen militĂ€rischen Sieg. Die große französische Stimme gegen die Dummheit des Krieges, Jean Juares, wurde von Nationalisten ermordet.

Zwei Schritte vorwĂ€rts, einer zurĂŒck

Können Sie sich erinnern an all die rauen Töne von John Kerry, der Pfeife im Weißen Haus, Hillary Clinton und der Speichelleckerin Merkel ĂŒber die harten Sanktionen, welche die russische Wirtschaft „schwer schĂ€digen“ wĂŒrden, wenn Russland nicht die Abstimmung auf der Krim verhindert? Das war alles Schwachsinn, heiße Luft vom Kasperl im Weißen Haus und der Speichellecker-Kanzlerin, die eine Schande fĂŒr Deutschland ist. Die Russen ließen John Kerry wissen, dass die Sanktionen gegen Russland Europa zerstören und Russland kaum schĂ€digen wĂŒrden.

Oberster U.S.-Possenreisser McCain: „Russland ist kein Land sondern eine getarnte Tankstelle“

Am Sonntag, den 16.MĂ€rz 2014, dem Tag des Referendums auf der Krim, veröffentlichte das KabarettblĂ€ttchen “The Washington Post” John McCains Wahnvorstellungen zur aktuellen Lage, die er in der Sendung “State of the Union” des neokonservativen Senders CNN zum besten gab. Hierzu ist anzumerken, dass auch Deutschland durchaus nicht arm an Komikern ist, wie an Angela Merkels “fundierter” EinschĂ€tzung gegenĂŒber Barack Obama zu der Verfassung des russischen PrĂ€sidenten Vladimir Putin sehr “deutschlich” wurde.

Categorized as: Politik, Diplomatie

Was machen die da eigentlich in Moskau, wenn Putin mal wieder in Sochi ist?

Ok. Vergessen wir mal, dass der Planet nur deswegen eine weitere Krise am Hals hat, weil irgendwelche Schwachköpfe in der Nacht vom 19. auf den 20. Februar eine „Waffenruhe“ mit den Putschisten schloss und die ukrainische Polizei anhalten ließ als diese schon die HĂ€lfte des Maidan-Platzes gerĂ€umt hatte (ohne TrĂ€nengas und fast ohne Wasserwerfer-EinsĂ€tze, weil, das wĂ€re wahrscheinlich zu aufwendig gewesen) und vorher monatelang zu doof dazu waren dieser Kleinstadt auf dem Maidan-Platz einfach den Strom abzustellen.

Categorized as: AktuellesKommentarPolitik, Diplomatie