Kunduz-Affäre: CDU-Politiker an Kanzlerin Merkel, „Treten Sie vor den Bundestag“

Die „Leipziger Volkszeitung“ bleibt dran: nun interviewte sie Willy Wimmer (CDU), ehemals Staatssekretär im Verteidigungsministerium. Sogar eine der grössten Butterbirnen des Berliner Regierungsviertels, die Fraktionschefin von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag, Renate Künast, versuchte sich für ihre acht Jahre dauernde Kollaboration mit dem Besatzungskrieg in Afghanistan herauszureden. „Für eine solche Strategie des gezielten Tötens hätte es im Bundestag für keines der bisherigen Afghanistan-Mandate eine Mehrheit geben und mit einer solchen offen vertretenen Strategie des gezielten Tötens wäre Angela Merkel mit der Bundestagswahl garantiert nicht zur Bundeskanzlerin geworden.“ (1) Lang hat´s gedauert, bis Renate Künast merken musste, was da im „zivil-militärischen“ Afghanistan-Krieg so vor sich geht, den sie und ihre Partei seit 8 langen Jahren deckt. Die neuesten Enthüllungen der „Leipziger Volkszeitung“ (2), die heute Nacht bekannt geworden waren,  trugen offensichtlich auch zur Willensbildung der grössten bellizistischen ZynikerInnInnInnen im deutschen Parlament bei.

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Des Volkes neue Kleider

Essay zum Denkstreik der Republik Angela Merkel, der wichtigste derzeit regierende ubootfahrende Hosenanzug der Welt, entwickelt sich prächtig als größte denkbare Witzfigur der deutschen Politik seit Hans Eichel. Sie ist die Kanzlerin, die sich Deutschland redlich verdient hat. Es ist ihr einfach alles gleich. Genauso wie dem deutschen Bürgertum, das sie installiert hat. Das ganze, bräsige Nichts im Lächeln, das Juhu der Belanglosigkeit, das karnickelhaft ergebene ins Große und Ganze der Umstände die man selbst produziert weil man sie nicht mal mehr begreift, das ganze Elend der Postmoderne, die Bourgoisie-Falte der Geschichte, es hat einen Namen, wenn auch kein Gesicht. Man freut sich schon jeden Tag auf´s Neue zu hören wer denn jetzt wieder irgendetwas Wirres und gnadenlos Sinnfreies zu irgendwelchen Prozentklauseln zu erzählen hat. Bravo. Jede Gestik des SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach wäre mindestens einen Mel Brooks Film wert, das ganze Mühen des fleischgewordenen Professor-Propheten und verhinderten Finanzminister aus Heidelberg bei Christiansen ist wieder da, es herrscht ein Rütteln und Beben auf dem Politfriedhof, so viele drängt es aus der Gruft und über diesem eine Neonreklame: „Auswandern – wie ich mein Glück machte…“ Das Establishment hat Angst vor dem Volk (was, kruzifix! , leider immer noch wählen darf aber es…

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