Muskrat Falls: drakonisches Gerichtsverfahren gegen Journalist Justin Brake

Der unabhängige kanadische Journalist Justin Brake befindet sich in einer Notlage wegen seiner kostenlosen Berichterstattung für The Independent über Proteste gegen ein Mega-Wasserkraftprojekt von Nalcor Energy in Labrador und muss mit bis zu 10 Jahren Gefängnis rechnen, Spendenbox der Solidarität ist eingerichtet. Im Namen der "Nationalen Versorgungssicherheit", zu denen dieses Kraftwerk zählt (Link dazu am Ende des Artikels), schlägt die Justiz unter Premierminister Trudeau zu um eine öffentliche Online-Gegenkultur der Betroffenen zugunsten von Großkonzernen zu verhindern.

In Kanada erregt seit mehreren Monaten ein noch immer offenes juristisches Verfahren gegen einen Journalisten für seine Berichterstattung, das mit dieser Schärfe gleichzeitig als zivil-rechtliches und strafrechtliches Verfahren durchgeführt als Novum und beispiellos in dem Land bezeichnet wird, die volle Aufmerksamkeit der nationalen und internationalen Presse-Verbände. Read More

Schlamperei bei der kanadischen Statistik-Bundesbehörde mit sensiblen Personen-Daten

Das Sammeln persönlicher Informationen durch den Staat von jedem Bürger ist trotz aller Beteuerung niemals sicher und diese vor fremden Blicken geschützt. Alle diesbezüglich abgegebenen Garantien sind reine Propaganda. Dazu bedarf es keine "Hacks" von Datenbanken, allein schon beim Vorgang der Erhebung auf elektronischem Weg, per Post oder durch einen Mitarbeiter vor Ort kommt es zwangsläufig zu Pannen wenn Millionen von Einwohnern registriert werden.

Die kanadische Bundesbehörde Statistics Canada, zuständig für die Erhebung von Daten für die Volkszählungen und die Erstellungen von Statistiken in den Bereichen Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft, Bodenschätze und Bevölkerung, steht zur Zeit unter Kritik. Besonders brisant sind persönliche umfangreiche Daten von Bürgern, die "verloren" wurden. Viele wurden darüber nicht informiert. Read More

Britannien bestätigt anhaltende NATO-Aufrüstung in Osteuropa

Fallon: Britannien wird „bis zu 700 Soldaten” in die Baltischen Staaten schicken

Anhaltende Konferenzen der NATO-Verteidigungsminister heizen immer mehr Äußerungen von Mitgliedsstaaten über laufende Pläne an, immer mehr und mehr Soldaten nach Osteuropa zu werfen, besonders in die Baltischen Staaten, um wie sie sagen „Russland abzuschrecken.“

Der britische Verteidigungsminister Michael Fallon ist der letzte, der über diese Pläne redet und sagt, dass Britannien sich verpflichtet hat, eines der Bataillone, die sich auf dem Weg in die Baltischen Staaten befinden anzuführen, und „angesichts der anhaltenden russischen Aggression“ „bis zu 700“ Mann Bodentruppen zur Verfügung zu stellen. Read More