U.S. General Petraeus im Jemen – der Kriegsbogen wird jetzt straff ĂĽber das Meer nach Somalia gespannt

Die wundersame Verwandlung von somalischen Piraten in somalische islamische Krieger Der Chef des United States Central Command, zuständig für militärische Operationen der Vereinigten Staaten im Nahen Osten, Ost-Afrika und Zentral-Asien, ist am Samstag, den 2. Januar zu Gesprächen mit dem Regierungschef Ali Abdullah Saleh in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa zusammengetroffen.

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Umar Farouk Abdul Mutallab – der neue 9/11

Umar Farouk Abdul Mutallab (Abdulmutallab) erfĂĽllt die gleiche Aufgabe wie der Fall der Twintowers in New York am 11. September 2001 – er ist der Grund fĂĽr eine Intervention und Besetzung des Jemen, ganz gleich, ob die Regierung das begrĂĽsst oder nicht. Präsident George Bush brauchte noch den verheerenden Einsturz vor acht Jahren fĂĽr seinen Einmarsch in Afghanistan und die 2003 erfolgte Invasion im Irak; nun reicht ein simpler „pop“ im Flugzeug, um in ein anderes arabisches Land einzufallen – in alt bewährter Weise benutzt man dazu das gleiche vom CIA erfundene Wort.

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Hände weg vom Iran! Kein Krieg im Jemen und in Pakistan! Deutsche Truppen nach Hause!

Die USA lassen derzeit bewusst und skrupellos den Krieg in Asien eskalieren. Weltweit werden bei ominösen Attentaten Hunderte Schiiten umgebracht, Drohnen-Angriffe von US-Militärs, Spionageeinheiten oder Söldnern unter US-Kommando richten unter Bruch der internationalen Rechtsordnung in mehreren souveränen Staaten ein Massaker nach dem nächsten an. Gleichzeitig wirkt die Weltöffentlichkeit wie betrunken von der fast sehnsĂĽchtig erwarteten RĂĽckkehr des „Schreckismus“ („terror“ lat.: Schrecken). In Pakistan läuft von Seiten der USA aus ein gesteuerter Putsch gegen den Präsidenten Asif Ali Zardari, dieser spricht von einer „Verschwörung, um Pakistan zu schwächen“ (1). Selbst der pakistanische Ministerpräsident Yousuf Raza Gilani, der regelmässig in Berlin um neue deutsche U-Boote aus den ausgebuchten Kieler HDW-Werften bettelt und an den Präsident Zardari bereits die Kontrolle ĂĽber die Atomwaffen abtreten musste, kann sich ĂĽber eine Verwicklung der indischen Spionage in Afghanistan nicht völlig herausreden (2). Derweil hält sich die 2007 aus Saudi-Arabien zurĂĽck importierte Witzfigur Navaz Sharif als Washingtons und Londons Puppe fĂĽr das pakistanische Präsidentenamt bereit, um Zardari zu beerben.

Kriegsparteien isoliert: Auch Evangelische Kirche will RĂĽckkehr der Soldaten aus Afghanistan

Die EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann hat sich in einem  Interview mit der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“, stellvertretend fĂĽr ungefähr 25 Millionen evangelische Christen in der Repuplik, klar positioniert. Die Landesbischöfin und Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland spricht sich fĂĽr einen „möglichst baldigen“ Abzug des deutschen Militärs aus seiner Besatzungszone in Afghanistan aus. Vielleicht wird jetzt auch den Kirchen langsam bewusst, wie tief die Republik bereits weltweit in FeldzĂĽge und Kriege versunken ist. Margot Käßmann, die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, hat sich zu Weihnachten in einem Interview mit der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ (14) fĂĽr eine „möglichst baldige“ RĂĽckkehr der deutschen Soldaten aus Afghanistan ausgesprochen. Damit forderte sie auch die Aufgabe der dortigen Besatzungszone, die immerhin anderthalbmal so gross ist wie Deutschland selbst. Einigen wird das Loslassen sicher schwer fallen. Das schöne Landgut im Mittleren Osten…

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