GlĂŒck eines Spielers

Die ganze Welt sah der abscheulichen VerknĂŒpfung zu: der Siegesfeier Netanjahus in der neuen US-Botschaft in Jerusalem, wĂ€hrend Tausende an der Grenze zu Gaza verwundet oder getötet wurden. Und nur ein paar Stunden danach geschah der Freudenausbruch der Massen auf dem Platz im Zentrum Tel Avivs ĂŒber den Sieg einer israelischen SĂ€ngerin im Eurovision Song Contest.

Auch Putin will Iran weiter im Syrien-Krieg und auf der Abschussliste halten

Fast 40 Jahre nach der heute weithin verdrĂ€ngten Iran-Contra-AffĂ€re, in der die U.S.-Regierung ĂŒber Israel Waffen an den Iran und den Irak lieferte um deren Krieg möglichst lange andauern zu lassen, hĂ€lt die jĂŒngste AnkĂŒndigung des Kreml, demnĂ€chst wĂŒrden alle „auslĂ€ndischen Truppen“ aus Syrien abziehen, den Standard an Doppelspiel und Zynismus.

Neben dem Jemen-Krieg, einer weiteren fĂŒr den Iran ausgelegten Falle, spielt auch ein durch die U.N.-AtommĂ€chte angestrebtes weiteres „Abkommen“ mit dem Iran eine Rolle.

Tag der Schande

ABER WAS allem die Krone aufsetzte, war die riesige Maschinerie, die zur GehirnwÀsche angekurbelt wurde. Seit Jahren habe ich nichts Derartiges erlebt.

Fast alle sogenannten „MilitĂ€rkorrespondenten“ verhielten sich wie Armee-Propagandisten. Tag fĂŒr Tag unterstĂŒtzen sie die Armee damit, dass sie wie diese LĂŒgen und Verzerrungen verbreiteten.

Trumps Krieg gegen den Iran

Israel startete in dieser Woche Wellen von Luftangriffen und Bodenbeschuss auf eine Reihe von angeblichen iranischen MilitĂ€rpositionen in Syrien. War dies ein großer Schritt vorwĂ€rts in dem Plan von Israels FĂŒhrer Benjamin Netanyahu und seinem VerbĂŒndeten Donald Trump, einen großen Krieg mit dem Iran zu provozieren?

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