Von wem bekommt Saudi-Arabien wirklich Atomwaffen-Technologie?

„Eine Vielzahl von Quellen“ berichten Mark Urban und der BBC, dass das saudische Königshaus in der Atommacht Pakistan in „Nuklear-Waffen-Projekte“ investiert habe. Ein „leitender Entscheider“ des Nordatlantikpakts N.A.T.O., so Urban, habe ihm berichtet, „dass im Namen von Saudi-Arabien in Pakistan hergestellte Nuklearwaffen jetzt bereit seien zur Auslieferung“. Und auch der in Deutschland unverdienterweise so unberĂĽhmte Amos Yadlin, seines Zeichens groĂźer FĂĽhrer der „Intelligenz-Abteilung“ (Aman) des israelischen Militärs, habe letzten Monat „auf einer Konferenz in Schweden“ folgendes gesagt: „Die Saudis werden nicht einen Monat warten. Sie haben bereits bezahlt fĂĽr die Bombe, sie werden nach Pakistan gehen und mitbringen was sie mitbringen mĂĽssen.“ Ohne die Integrität von BBC-Reporter Mark Urban in Zweifel ziehen zu wollen: meiner Einschätzung nach handelt es sich bei diesen (auch ihm gegenĂĽber) gezielt gestreuten entsprechenden Informationen ĂĽber Pakistan als Quelle der saudischen Atombombe um „operative Informationen“, wie man im Apparat zu Deutschland zu sagen pflegt, um solche Begriffe wie „psychologische KriegfĂĽhrung“ oder schlicht „LĂĽge“ zu vermeiden bzw aufzuhĂĽbschen. Meiner Einschätzung nach bieten sich statt Pakistan zwei weitere expansive, kriegfĂĽhrende, imperialistische und skrupellose Atom- und Kolonialmächte fĂĽr die Proliferation von Atomwaffen bzw der dafĂĽr notwendigen Technologie nach Saudi-Arabien an: Israel und Frankreich.

Lafontaine: „In SĂĽdeuropa sind die Löhne und Ausgaben zu stark gewachsen“

Die Ă„uĂźerung Oskar Lafontaines Demokratien auf dem Kontinent mĂĽssten „neben dem Euro..wieder nationale Währungen“ einfĂĽhren, ist nicht nur im taktischen Kontext der Bundestagswahl zu sehen. Der Kanzlerkandidat der S.P.D. in 1990 bleibt auf altem Kurs: paneuropäisch und imperialistisch.