Niedersachsen genehmigt Erkundungsbohrung zu Gorleben

Update 19.10 Uhr: Pläne der Regierung: Neue Herren fĂĽr Gorleben Deutschlands größter Besitzer von radioaktivem MĂĽll kann bald oberster Bauherr der geplanten Atom-Endlager Gorleben und Konrad werden. Das geht aus neuen EntwĂĽrfen fĂĽr das Atomgesetz hervor, die der SĂĽddeutschen Zeitung vorliegen. Demnach soll das Bundesumweltministerium demnächst „die Wahrnehmung seiner Aufgaben mit den dafĂĽr erforderlichen hoheitlichen Befugnissen ganz oder teilweise auf Dritte ĂĽbertragen“ können. Eine Portion Baldrian-Tropfen fĂĽr‘s Volk vom Umweltminister Sander Die Regierung in Niedersachsen genehmigte am heutigen Dienstag, den 21.September 2010 nach zehnjähriger Unterbrechung im guten Einvernehmen mit ihrem Umweltministerium, dem Hans-Heinrich Sander (FDP) vorsteht, erneute Probebohrungen zur Erkundung der Eignung des Salzstocks in Wendland als Endlager fĂĽr AtommĂĽll.

Neues Atomgesetz: WiedereinfĂĽhrung von Enteignungen – Professor bezeichnet Politiker als LĂĽgner

Deutschlands Bevölkerung muss Zweite Republik Freies Wendland fĂĽr das gesamte Bundesgebiet ausrufen und den Atomausstieg unterstĂĽtzen – unzählige Wissenschaftler warnen vor Gorleben als Endlager, die es nicht gibt sondern den atomaren MĂĽll den nächsten Generationen als unser unverantwortliches Erbe hinterlassen. (Radio Utopie 13.Juni 2010: Republik Freies Wendland – dreissig Jahre Polizeieinsatz gegen friedlichen Widerstand Nach Angaben des Handelsblatts vom 11.September hat die Bundesregierung vor, den porösen Salzstock Gorleben als einen in Frage kommenden Standort als Endlagerstätte fĂĽr atomaren Abfall vorzubereiten.

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Greenpeace prüft Klage gegen Umweltminister Röttgen

Erkundung von Gorleben nach Recht von 1983 verstösst nach Auffassung der Organisation gegen geltendes Recht Greenpeace prüft gemeinsam mit der regionalen Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, juristisch gegen den weiteren Ausbau des geplanten Atommüll-Endlagers im Salzstock Gorleben vorzugehen. Röttgen plant, den Salzstock auf Basis des Rahmenbetriebsplanes von 1983 zu erkunden, obwohl es eine Neufassung des Bergrechts von 1990 gibt.

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