Polizei will in deiner Wohnung filmen

Die Wohnung eines BĂĽrgers ist durch unsere Verfassung grundsätzlich geschĂĽtzt. Wenn ein richterlicher Durchsuchungsbefehl vorliegt, mĂĽssen dafĂĽr zwingende GrĂĽnde vorliegen und bestimmte gesetzlich vorgeschriebene Regeln eingehalten werden wie das Recht auf einen hinzugezogenen Anwalt, Zeugen und die Anwesenheit des Wohnungsbesitzers, die Uhrzeit – nicht mitten in den Nachtsstunden) (ausser bei Fluchtgefahr). Werden persönliche Gegenstände konfisziert, mĂĽssen diese StĂĽck fĂĽr StĂĽck protokollarisch erfasst werden. Oft werden von diesen auch Fotos angefertigt.

Categorized as: Bevölkerungskontrolle

Interview mit RĂĽdiger Seidenspinner Landesvorsitzender Baden-WĂĽrttemberg der Gewerkschaft der Polizei

Unser Politikblog sprach am 01.10.2010 mit Herrn Rüdiger Seidenspinner, dem Landesvorsitzenden Baden-Württemberg der Gewerkschaft der Polizei über die Proteste gegen Stuttgart 21 und die Eskalation vom 30.09.2010 im Schlosspark von Stuttgart aus polizeigewerkschaftlicher Sicht sowie über Möglichkeiten, gesellschaftliche Konflikte und Kommunikationsdefizite anders als auf dem Rücken der Polizei auszutragen.

Categorized as: AllgemeinKommentar

HR-Kurzreportage: Deutsche Polizisten im Kriegsgebiet Afghanistan unterwegs

Die Realität des Einsatzes deutscher Polizeibeamter zur Ausbildung ihrer Kollegen stellt sich anders dar als uns die hiesigen Politiker weismachen wollen, die von gesicherten Camps faseln und ĂĽben durchaus auch das Handgranatenwerfen auf „potentielle“ Angreifer zur Verteidigung. Somit wird das Töten von Menschen dort mit diesem Training bewusst einkalkuliert. Das ist jedoch keineswegs Aufgabe deutscher Polizeibeamter, die, wie der folgende Beitrag zeigt, auch durch ungesichertes Gelände in Dörfer ohne Schutzgeldbegleitung fahren.

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Polizei zur Lage der Nation

Am 6.September gab die Gewerkschaft der Polizei aus Anlass der Atomkraftwerk-Laufzeitverlängerungen folgende Pressemeldung heraus, in der deutlich zum Ausdruck gebracht wird, dass die Beamten mit der gesamten Regierungspolitik zu Gunsten der Wirtschaftslobbyisten gegen die Interessen der Bevölkerung, die sich zunehmend dagegen wehrt, nicht einverstanden sind, und schon gar nicht, deshalb bei unausweichlich kommenden Auseinandersetzungen weiter den Kopf hinhalten zu mĂĽssen. „Wir zahlen nicht fĂĽr eure Krise“ – genau das empfindet auch die ĂĽberwiegende Anzahl der Polizeibeamten so, die sich weigern, auf diese Weise zu kriegsähnlichen Einsätzen mit militärischer KampfausrĂĽstung gegen die so kriminalisierten BĂĽrger des eigenen Landes geschickt zu werden, die nicht ihre Feinde sind: