Mosambik: EU-Einsatz und FlĂŒssiggas

Im Jahr 2010 stieg ein Konsortium unter heutiger FĂŒhrung des französischen Total-Konzerns mit dem „Mosambik-FlĂŒssiggasprojekt“ groß in das dortige Land ein. Es geht dabei um die anvisierte Ausbeutung von 65 Billionen Kubikfuß Gas, wofĂŒr 2019 entschieden wurde, bis 2024 insgesamt 20 Mrd. Dollar zu investieren. Im Juli vergangenen Jahres wurde bekanntgegeben, eine Vereinbarung fĂŒr Investitionen im Umfang von 15 Mrd. Dollar sei unterzeichnet worden. Kein Pappenstiel also, was man im Hinterkopf behalten sollte, wenn man nun Nachrichten wie Ende MĂ€rz im Deutschlandfunk liest, die ehemalige Kolonialmacht Portugal plane die Entsendung von 60 SoldatInnen, um „die StreitkrĂ€fte in Mosambik mit Trainingsmaßnahmen dabei [zu] unterstĂŒtzen, Dschihadisten im nördlich gelegenen Palma zu bekĂ€mpfen.“

USA und Griechenland unterzeichnen neuen Verteidigungspakt

Die Vereinigten Staaten von Amerika und Griechenland haben am Samstag einen ĂŒberarbeiteten Kooperationspakt fĂŒr die Zusammenarbeit in der Verteidigung unterzeichnet, den Außenminister Mike Pompeo als einen „Dreh- und Angelpunkt fĂŒr die griechisch-amerikanischen Beziehungen“ bezeichnete. Griechenland stimmte einem unbefristeten Abkommen mit den USA zu, das nicht jedes Jahr erneuert werden muss.

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Greenpeace-Aktivisten halten Castor erneut auf

UmweltschĂŒtzer fordern RĂŒckfĂŒhrung des Atom-MĂŒlls zu deutschen AKW An der KinzigbrĂŒcke in der NĂ€he von Kehl (deutsch-französische Grenze) durchkreuzen Greenpeace-Aktivisten erneut die Castor-Route. Zwei Greenpeace-Kletterer haben sich von der BrĂŒcke abgeseilt, die der Castor bei der Weiterfahrt nach Gorleben passieren muss. Greenpeace fordert, die CastorbehĂ€lter statt nach Gorleben gemĂ€ĂŸ dem Verursacherprinzip ins grenznahe Zwischenlager am AKW Philippsburg zu bringen. Bereits am Vormittag hatten sich zwei Greenpeace-Aktivisten an den Gleisen bei Lauenbourg befestigt.

Greenpeace-Aktivisten halten Castortransport nach Gorleben auf

UmweltschĂŒtzer fordern, den AtommĂŒll zum AKW nach Phillipsburg zu bringen Zwei Greenpeace-Aktivisten haben sich heute vormittag am deutsch-französischen GrenzĂŒbergang bei Lauterbourg an den Gleisen verankert, auf denen der Castor-Transport nach Gorleben rollt. Weitere Aktivisten der Umweltschutzorganisation zeigten ein Banner mit der Aufschrift „AtommĂŒll zurĂŒck ins AKW Phillipsburg“. Greenpeace fordert, die CastorbehĂ€lter statt nach Gorleben gemĂ€ĂŸ dem Verursacherprinzip ins grenznahe Zwischenlager am AKW Philippsburg zu bringen.