ICAN dankt Botschaften jener Staaten, die Atomwaffenverbot ratifiziert haben

Die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN), die die IPPNW mitbegrĂŒndet hat, erhielt den Friedensnobelpreis im Vorjahr vor allem fĂŒr die Anstrengungen um dieses Verbotsabkommen. „Aufgrund des Friedensnobelpreises hat das Atomwaffenverbot endlich die öffentliche Aufmerksamkeit erhalten, die es verdient und benötigt“, erklĂ€rt Xanthe Hall, IPPNW-AbrĂŒstungsexpertin und Mitglied im Vorstand von ICAN Deutschland.

PrÀsident Moon Jae-in sollte noch kurzfristig zum Friedensnobelpreis 2018 nominiert werden

Die Regierung der Republik Korea wird weiterhin an dieses Ergebnis mit ihrer Politik anknĂŒpfen und hoffentlich erfolgreich alle Kriegstreiber in die Schranken weisen.

Genau aus diesem Grund ist eine Nominierung fĂŒr Moon Jae-in zur UnterstĂŒtzung mehr als nur ĂŒberlebenswichtig fĂŒr das koreanische Volk. Es geht auch um die Verhinderung eines Atomkriegs, der heutzutage nicht mehr ausgeschlossen wird. Das ist eine Entwicklung, die noch vor ein paar Jahren als völlig ausgeschlossen galt.

Friedensnobelpreisverleihung an ICAN

Die IPPNW hat die Kampagne vor mehr als zehn Jahren initiiert. FĂŒr ICAN werden Setsuko Thurlow (Hiroshima-Überlebende) und Beatrice Fihn (Internationale ICAN-GeschĂ€ftsfĂŒhrerin) den Friedensnobelpreis entgegen nehmen. Mehrere Mitglieder von ICAN und IPPNW Deutschland nehmen ebenfalls an den Feierlichkeiten in Oslo teil.